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Auffahrunfall – Schmerzensgeld nach Kollision mit dem Hintermann

Täglich kommt es zu Auffahrunfällen. Die Unfallquelle kann dabei sehr unterschiedlich sein. Oft reicht aber schon eine heftige Bremsung oder eine abrupte Geschwindigkeitsreduzierung, so dass der Hintermann nicht mehr rechtzeitig reagieren und ein Auffahrunfall nicht mehr vermieden werden kann.  Vor allem auf vielbefahrenen Straßen oder in Städten mit großem Verkehrsaufkommen, kommt es vermehrt zu Kollisionen mit dem Hintermann. In einer solchen Situation stellt sich die Frage, wer für den Schaden am Fahrzeug, aber vor allem für eventuelle Schäden an der Person, aufkommt. Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. klärt im folgenden Text die wichtigsten Fragen zum Thema „ Schmerzensgeld nach Auffahrunfällen“. – Isabel Frankenberg

Schmerzensgeldforderungen nach einem Auffahrunfall entstehen in erster Linie durch Verletzungen von Personen. Sehr oft kommt es durch den Aufprall zu einer Verstauchung der Halswirbelsäule. Doch auch Zerrungen und Bänderrisse sind häufige Konsequenzen. Da solche Verletzungen oft erhebliche Beeinträchtigungen mit sich bringen, führen sie zu einer Verschlechterung der Lebensqualität. Diese Einbußen sollen durch das Schmerzensgeld ausgeglichen werden und werden in der Regel von der Versicherung des Verursachers getragen. Es gibt allerdings einige Fälle, in denen es sehr schwer ist, das entsprechende Schmerzensgeld festzulegen. Dies ist z.B. bei einem Schleudertrauma der Fall. Ein Schleudertrauma ist eine Weichteilverletzung der Halswirbelsäule. Solche Verletzungen werden in der Regel mit 500 bis 1200 Euro entschädigt. Verletzungen an der Halswirbelsäule können aber auch Schmerzen hervorrufen, die längere Zeit andauern und dann nicht nur eine Bewegungseinschränkung sondern auch eine Arbeitsunfähigkeit mit sich bringen. In solchen Fällen liegt die Höhe des Schmerzensgeldes bei bis zu 10.000 Euro. Das Schmerzensgeld ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn die Beweislage eindeutig ist. Beweise sind z.B. Röntgenbilder, die die Verletzungen deutlich zeigen. Kann eine Verletzung nicht bewiesen werden, wird es sehr schwer, ein Schmerzensgeld zu erlangen, da sich Versicherungen meist weigern, die Beträge zu zahlen.

Wie hoch ein Schmerzensgeld ausfällt, liegt in der Entscheidung des Richters. Eine Orientierung bietet dazu allerdings die Schmerzensgeldtabelle, bei der es sich um eine Liste von Urteilen und dem entsprechendem Schmerzensgeld handelt. Meist findet sich eine Klassifizierung der Art der Verletzung wieder. Demnach muss bei einem Schleudertrauma mit temporärer Arbeitsunfähigkeit ein Schmerzensgeld von ca. 500 Euro vom Verursacher bezahlt werden. Bei einem Auffahrunfall ist das Schmerzensgeld aber auch davon abhängig, ob dem Geschädigten eine Teilschuld zugesprochen werden kann. Das ist unter anderem der Fall, wenn der Auffahrunfall in Folge eines Fehlverhaltens des Verletzten aufgetreten ist. Das Schmerzensgeld wird demnach reduziert, wenn ein Autofahrer eine Vollbremsung vornimmt, weil sich z.B. ein Tier auf der Fahrbahn befindet, welches nicht überfahren werden soll. In diesem Fall wird dem Verletzten eine Mithaftung zugesprochen, wodurch die Höhe des zu zahlenden Schmerzensgeldes angepasst wird und in der Regel niedriger ausfällt.

Den kostenlosen Ratgeber finden Sie hier. Zudem bietet das Ratgeberportal www.schmerzensgeldtabelle.net weitere Informationen, Schmerzensgeldtabellen und Ratgeber zu Themen, wie Schlägerei, Mobbing und Fahrradunfall.

Über den Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V.

Der BvdR. E.V.  ist der Zusammenschluss von Rechtsjournalisten und Rechtsanwälten aus ganz Deutschland, die Rechtsbeiträge zu verschiedensten Themen auf den Portalen arbeitsvertrag.org, scheidung.org, abmahnung.org und rechtsanwaltfachangestellte.org veröffentlichen.

Der Verband wurde im August 2015 von dem Rechtsanwalt Mathis Ruff in Berlin ins Leben gerufen.  Übergeordnetes Ziel ist es, umfassende Informationsportale zu schaffen, auf denen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über sämtliche relevanten Rechtsbereiche in Deutschland informieren können. Zudem wird ein deutschlandweites Anwaltsverzeichnis aufgebaut  und gepflegt. Der Verband sieht sich an dieser Stelle ausschließlich als Informationsplattform und bietet daher keine Rechtsberatung an.

 

(In Kooperation mit dem Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V.)

Die zehn häufigsten Fehler beim Parken

Eigentlich macht man sich über das Thema Parken selten Gedanken, dabei kann man aber einiges falsch machen.  Im schlimmsten Fall wird das Auto abgeschleppt aber auch ein Verwarn- oder Bußgeld ist ärgerlich und vermeidbar. Die wichtigsten Punkte haben wir nachfolgend zusammengestellt:

 

  • Straßeneinmündungen und Kreuzungen

Oft sieht man Autos dicht vor Einmündungen abgestellt, gerade abends  in Straßen mit wenigen Parkplätzen. Um ein Bußgeld von bis zu 30 Euro zu vermeiden muss man fünf Meter Abstand von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten einhalten.

  • Parken vor Einfahrten

Vorsicht in schmalen Straßen, hier darf man nicht gegenüber von Einfahrten parken. Dem Fahrer muss es möglich sein, seine Einfahrt zu verlassen ohne umständlich rangieren zu müssen.

  • Parken am linken Fahrbahnrand

Lediglich in Einbahnstraßen, in verkehrsberuhigten Bereichen oder wenn am rechten Fahrbahnrand Straßenbahnschienen verlaufen darf man am linken Fahrbahnrand parken. In normalen Straßen ist dies hingegen nicht erlaubt.

  • Halteverbotsschild wird während des Urlaubs aufgestellt

Wird ein mobiles Halteverbotsschild aufgestellt – zum Beispiel anlässlich eines Umzugs- so muss der Halter des Fahrzeugs nach gängiger Rechtssprechung mindestens drei Tage Zeit bekommen, sein Auto umzuparken. Nach Ablauf dieser Zeit darf es allerdings abgeschleppt werden.

Wenn man ohne sein Auto im Urlaub ist sollte man also eine Person seines Vertrauens bitten, das Auto wenn nötig umzuparken.

  • Halten in zweiter Reihe

Es ist so bequem, einfach kurz in zweiter Reihe halten um Brötchen zu holen oder kurz zum Geldautomaten zu gehen. Dies darf man aber nur zum Be- und Entladen und nicht länger als drei Minuten, sonst wird ein Bußgeld von 15 Euro fällig. Die einzige Ausnahme sind Taxen, die Ihre Fahrgäste ein- und aussteigen lassen dürfen sofern es die Verkehrslage erlaubt.

  • Parklücke reservieren

Auch gerne gesehen ist das blockieren von Parkplätzen durch Gegenstände oder Personen. Aber auch dies ist nicht zulässig – allerdings auch nicht das Herausdrängen von Personen durch seine Auto. Vorrang hat immer derjenige, der die Lücke zuerst erreicht.

  • Supermarktparkplätze

Immer mehr Supermärkte verlangen eine Parkscheibe, wenn man deren Parkplatz zum Einkaufen nutzen möchte. Hierfür muss aber gut sichtbar an der Einfahrt ein Schild aufgestellt sein, das darauf hinweist. Überschreitet man die festgelegte Parkzeit so darf das Auto abgeschleppt werden. Solche Parkplätze sind generell Privatgrund und die Betreiber möchten sicherstellen, dass sie nur von Kunden genutzt werden.

  • Benutzung von Parkscheiben

Selten parkt man genau zur vollen oder halben Stunde, die Parkscheibe wird trotzdem auf diese Zeit eingestellt. Trifft man zum Beispiel um 13:08h ein, so zählt die Zeit erst ab 13:30h und muss so eingestellt werden. Ist die maximale Parkdauer erreicht darf man die Parkscheibe auf keinen Fall weiterdrehen.

  • Abstellen von Motorrädern

Motorrräder und Roller müssen grundsätzlich auf einem normalen Parkplatz abgestellt werden auch wenn es bequemer ist, den Gehweg zu nutzen. Eine Ausnahme gilt lediglich für extra gekennzeichnete Parkflächen für Motorräder. Auch das Teilen eines Parkplatzes durch zwei Motorräder schützt übrigens nicht davor, dass Beide ein Parkticket lösen müssen.

  • Wohnmobile länger parken

Gerade im Winter sieht man gerne Wohnwagen am Straßenrand stehen. Hier gilt jedoch das Gleiche wie für Anhänger, die Abstellzeit am selben Ort ist auf zwei Wochen begrenzt. Wohnmobile bis zu 7,5 Tonnen hingegen dürfen ganz normal am Straßenrand geparkt werden.

 

Der extremste Anhalter der Welt

Spannende Internetserien

 

Es ist mittlerweile hinreichend bekannt, dass es im Trend liegt, sich ein Auto zu teilen, um Kosten zu sparen und schnell von A nach B zu gelangen. Aber ein amerikanischer Reisender hat es sich als Ziel gesetzt, die Welt per Anhalter zu erkunden.

David Choe ist vielleicht eher bekannt für seine künstlerischen Missionen und seine Glücksspieleskapaden, aber vor einigen Jahren erschien der Amerikaner in einer Internetserie, in der er versuchte von Alaska nach Peking zu fahren – und das per Anhalter.

Die Serie namens Thumbs Up wurde von der Hipsterbibel Vice Magazine produziert und gibt uns einen interessanten Einblick, wie Anhalterfahren auf der ganzen Welt betrachtet wird. Während es in Deutschland recht üblich und vollkommen akzeptabel ist, sieht es in Tijuana in Mexico und Shenzen in China schon wieder ganz anders aus.

Die Serie wurde von 2007 bis 2010 ausgestrahlt, und Choe ließ sich von Autos und Frachtfahrzeugen durch die Wildnis der USA mitnehmen. Obwohl auch Romane wie On The Road derartige Transportmethoden als Teil der amerikanischen Kultur darstellen, zeigen Choes Bemühungen in der Serie, dass sich die öffentliche Meinung innerhalb des letzten Jahrhunderts offenbar stark verändert hat.Choe gelingt es zwar tatsächlich, weite Stre

cken zurückzulegen, ohne dafür zu bezahlen, aber er muss sich immer wieder eine gute Strategie überlegen, wie er an sein Ziel kommt. Mit seinem Reisepartner und Neffen Harry Kim lässt er sich einmal sogar auf einer Luftmatratze auf dem Mississippi entlangtreiben. Wenn man kostenlos reisen will, muss man also offenbar kreativ werden.

Aber Choe hat die meiste Zeit seines Erwachsenenlebens damit verbracht, alternative Wege zu finden, um sich über Wasser zu halten. Der kontroverse Künstler hat Millionen damit verdient, die Wände der Firma Facebook zu besprühen und mit Erotikfilmstars viel Geld an Blackjack-Tischen in Kasinos zu gewinnen.

Auch wenn eine Serie über das Anhalterfahren nicht gerade ein naheliegender Karriereschritt ist, hatte Choe dennoch so die Chance, viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen und seine Ansichten mit ihnen zu diskutieren. Internetserien liegen derzeit ohnehin im Trend: Die Sportwettseite Betway.com produziert zum Beispiel ihre eigene Serie über die Fußballmannschaft West Ham United, und die neue kontroverse Webserie The Recruits bietet Einblicke in die deutsche Bundeswehr.

Obwohl derartige Serien kein besonders großes Budget haben, mit dem sie arbeiten können, sind sie oftmals spannend und unterhaltsam. Ob man nun per Anhalter ins chinesische Glücksspielparadies Macau fährt oder nur dabei zusieht, wie sich das lokale Fußballteam auf die anstehende Saison vorbereitet – das Internet bietet heute viele Möglichkeiten, sich zu informieren und sich die Zeit zu vertreiben.

(In Kooperation mit betway)

Längster Eisenbahntunnel in Betrieb genommen

Nachdem sich der Brennertunnelbau noch etwas hinzieht und wir bereits über die Probleme der Planung und Durchführung auf deutscher Seite berichtet haben wurde im Sommer der aktuell längste Eisenbahntunnel in Betrieb genommen, der Gotthardtunnel durch das gleichnamige Massiv in der Schweiz. Dabei ist es dort nicht der erste Tunnel, seit 1882 gibt es eine 15 Kilometer lange Tunnelröhre für die Eisenbahn und seit 1980 einen 17 Kilometer langen Straßentunnel.

Die Autobahn ist die Alternative zum Eisenbahntunnel

Autobahn am Gotthard

In Zahlen ist der neue Tunnel bis zu 2300m tief, es wurden 28,2 Millionen Kubikmeter Gestein bewegt, 2400 Arbeiter pro Tag waren beschäftigt. Die Kosten beliefen sich auf Elf Milliarden Euro. Der Tunnel hat eine Länge von 57km und wurde mit einer Bauzeit von mehr als 15 Jahren erstellt. Daran schloss sich eine sechsmonatige Testphase im Zugbetrieb an, die zum Fahrplanwechsel im Dezember in den regulären Betrieb übergehen soll.  Dann nutzen im Durchschnitt 260 Güter- und 65 Passagierzüge täglich den Tunnel.

 

 

Das Gotthardmassiv

Das Gotthardmassiv

Wenn dadurch das Ziel, die Ladung von der Straße auf die Schiene verlagern zu können angenommen wird, würden die Straßen spürbar entlastet und das Valle Leventina im Tessin deutlich an Erholungswert gewinnen. Darüber hinaus versucht das Tal auch im touristischen Bereich den Tunnel und das Gotthardmassiv zu nutzen. An kreativen Ideen mangelt es hier nicht, im Berg gibt es bereits Kammern mit Verstecken für Gold, Rechenzentren, eine Lagerstätte für Käse und Wein sowie ein Museum und ein Hotel. Aber auch oberhalb des Tunnels ist die Landschaft reizvoll.

Weitere Informationen unter www.alptransit.ch, zum Brenner Basistunnel www.bbt-se.com

Stückgut per Mitfahrzentrale

Eine Mitfahrzentrale nur für Gegenstände….

Einen Koffer vielleicht, oder einen besonders großen Geschenkkarton. Das stellt man sich im ersten Moment vor, wenn man an eine Mitfahrzentrale für Dinge, statt für Personen denkt. Und in der Tat kann das online-Portal MiFaZ auch für den Transport von eben solchen Gegenständen genutzt werden – egal ob mit oder ohne Begleitperson.

Aber im Falle der CoLo 21 AG (abgeleitet vom englischen Begriff Co-Loading) steckt dahinter eine Idee von wesentlich größerem Ausmaß. So wie die MiFaZ Fahrer und Mitfahrer zusammen bringt, vermittelt CoLo 21 zwischen Verladern (also denjenigen, die etwas transportiert haben möchten) und stapler-lkwSpediteuren (denjenigen, die etwas transportieren). Der Mehrgewinn für alle beteiligten liegt auf der Hand: Die Speditionen erhöhen die Effizienz und im Idealfall den Gewinn durch die optimierte Auslastung ihrer LKW, potentielle Verlader senken die Transportkosten oder sparen sogar hohe Investitionen in einen eigenen Fuhrpark. Nebenbei – wie schön – schont die bessere Auslastung der LKW die Umwelt und den Verkehr. Auch dies eine Parallele zur MiFaZ für Pendler und Gelegenheitsfahrer.

Apropos Pendler: Wie auch die MiFaZ richtet die CoLo 21 AG ihr Angebot nicht in erster Linie an Gelegenheitskooperationen, im Gegenteil. Im Vordergrund steht der Aufbau einer für den Verlader maßgeschneiderten Logistikkette – vom Transfer bis zur Distribution. Maßgeblich für die Spediteure ist dabei die Umstellung von althergebrachten Transportmanagementsystemen auf modulare Systeme. Die dafür unerlässliche Digitalisierung ist aber in vielen Fällen – vor allem bei mittelständischen Unternehmen – ein Hinderungsgrund. Nach dem Motto „never change a running system“ halten viele Transportunternehmen an ihren großteils in den 80ern und 90ern entwickelten Softwarelösungen fest – und diese sind für moderne, flexible, modulare Lösungen nicht geschaffen. An dieser Stelle setzt CoLo 21 an und bietet den Spediteuren die nötige Digitalisierung für den Weg zu einer Logistik 4.0.

frachterVor zwei Jahren erst von Jörg Frommeyer und André Probst gegründet, sind bei CoLo 21 inzwischen bereits über 900 Spediteure registriert – und täglich kommen neue hinzu. Neben Standard-Angeboten der Transport-Logistik findet man hier auch Lösungen für spezielle Anforderungen, wie z.B. für Gefahrguttransporte oder den Transfer empfindlicher Güter. Und seit Beginn des Jahres gibt es auch die Möglichkeit, Angebote für Luft- und Seefracht mit einzubeziehen.

Tipps zum Kauf des ersten eigenen Autos

Das erste eigene Auto ist etwas ganz besonderes. Während viele junge Erwachsene zunächst einmal Papas oder Omas alten Wagen auffahren, kommen andere in den Genuss, sich ein kleines Gebrauchtfahrzeug zu kaufen. Ganz gleich, ob gekauft, geerbt oder geschenkt: Beim ersten eigenen Auto gibt es eine Menge zu beachten. Viele Aspekte sind nicht gleich auf den ersten Blick deutlich.
Auf was muss man beim Kauf des ersten eigenen Autos achten?

Beim Kauf des ersten eigenen Autos sollte sich jeder Fahranfänger folgende Fragen stellen und beantworten können:

  • Soll es ein Neu- oder Gebrauchtwagen sein?
  • Welche Marke(n) kommt oder kommen in Frage?
  • Wie viel Auto kann ich mir überhaupt leisten?
  • Möchte ich das Auto sofort zahlen oder passt eine Finanzierung besser in meine Budgetplanung?

Ein paar Gedanken dazu: Statistisch gesehen verschulden Fahranfänger die meisten Unfälle, was die Antwort auf die Frage nach einem Neu- oder Gebrauchtwagen schon etwas vereinfacht. Gut beraten sind junge Erwachsene daher zunächst mit einem Gebrauchtwagen. Da tut es nicht so weh, wenn beim Einparken die ein oder andere kleine Beule oder Schramme entsteht. Wer es sich leisten kann, kauft sich ein neueres Modell und schließt vernünftigerweise eine Vollkaskoversicherung ab.

Die Versicherung

Die Versicherung ist ein gutes Stichwort. Denn neben den Anschaffungskosten kommen weitere Kosten auf Autobesitzer zu: die Versicherung. Gerade Fahranfänger müssen mit hohen Versicherungsbeiträgen rechnen, weil sie noch keine sogenannten schadenfreien Jahre aufweisen können. Sie sind deshalb in der Versicherung ihrer Eltern oder einem anderen erfahrenen Autofahrer gut aufgehoben. Denn in dem Fall übernehmen sie die Zweitwagenpunkte des Versicherten und fahren deutlich günstiger.

Ein weiterer nicht zu verachtender Aspekt sind die anfallenden Reparaturen und Wartungen. Junge Menschen sollten unbedingt bedenken, dass ein Gebrauchtwagen zwar in der Anschaffung günstig, aber auch anfälliger ist für Reparaturen. Einer der häufigsten Fehler, den man beim Kauf des ersten eigenen Autos machen kann, ist, ein zu altes Fahrzeug zu erwerben. Wenn überdies noch der TÜV (bald) abgelaufen ist, ist zu bedenken, dass der Wagen möglicherweise nur mit aufwendigen und teuren Instandhaltungen wieder zugelassen wird.

Die Reifen

Überdies sind beim Kauf des ersten eigenen Autos bestenfalls gut erhaltene und brauchbare Sommer- wie Winterreifen inklusive. Denn insbesondere bei der Bereifung muss man schon einmal tief in die Tasche greifen.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Kraftstoff. Lohnt sich ein Dieselfahrzeug oder ist man mit einem Benziner besser bedient? Das liegt ganz daran, wie viele Kilometer voraussichtlich pro Jahr mit dem ersten eigenen Wagen gefahren werden. Die Steuern sind beim Diesel wesentlich teurer, während der Preis des Kraftstoffs für einen Benziner augenscheinlich höher ist.

Schnell sind junge Menschen dabei, sich ein sehr altes und günstiges Fahrzeug zu kaufen, weil sie Schrammen und Beulen fürchten. Sie vergessen aber, dass sich ein günstiger Autokauf schnell durch hohe Reparatur- und Instandhaltungskosten revanchiert. Darüber hinaus sind sehr alte Autos nicht sicher. Sie sind möglicherweise nicht mit Airbags ausgestattet oder es fehlt der rechte Außenspiegel. Wer sparen will, der lässt das Fahrzeug über die Eltern versichern, die viele schadenfreie Jahre aufweisen. Wer diese Tipps beherzigt, wird ganz sicher noch viele Jahre später von seinem ersten eigenen Auto schwärmen.

(In Kooperation mit vexcash)

Infografik von Vexcash.com https://www.vexcash.com/blog/tipps-erstes-eigenes-auto/

 

 

Elektroauto-Infografik: Die nationalen Märkte im Vergleich

Eine Einmal-Prämie von bis zu 4.000 Euro pro Autokäufer vom Staat und von der Autoindustrie, doch das Projekt „Elektroautos auf deutschen Straßen“ mag noch nicht so recht Fahrt aufnehmen. Das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 rund 1 Millionen Fahrzeuge mit Elektromotor auf die Straßen zu bringen, scheint derzeit in weiter Ferne, was vermutlich nur zum Teil an der noch nicht ausgereiften Technik liegt.
Aktuell sind in Deutschland gerade einmal 55.000 Autos unterwegs – lediglich ein Bruchteil von dem, was von Regierung und Autobauern anvisiert wird. In anderen Ländern sieht es hingegen schon besser aus, wie die unten stehende Infografik zeigt.
Vergleichen Sie die verschiedenen Ländern miteinander: Werfen Sie einen Blick auf die verschiedenen staatlichen Förderungen und den aktuellen Stand der jeweiligen nationalen Märkte für E-Autos.

Elektroauto im Alltag

Elektrisch durch den Alltag

Sie bleiben mit Ihrem Elektroauto stehen und finden keinen Stromanschluss.
Dieses Bild zaubert bei vielen deutschen Autofahrern Schweißperlen auf die Stirn. Zu Unrecht, denn die Anzahl der „Elektro-Tankstellen“ wächst stetig, mittlerweile sind es über 5500 im Bundesgebiet, wobei die privaten Ladestationen noch gar nicht mitgerechnet sind. Technisch sind die Elektro-Flitzer bereits heute auf dem gleichen Stand wie Benziner, einige Unterschiede existieren allerdings im Alltag.

Energie tanken

Wenn Sie ein Elektroauto besitzen, sollten Sie regelmäßig einen Blick ins Internet werfen und sich über die Standorte von „E-Tankstellen“ informieren oder sich einfach die entsprechende App auf dem Smartphone installieren. Ein Elektroauto kann praktisch an jeder Steckdose aufgeladen werden, an speziell dafür errichteten “Zapfsäulen” mit höherer Voltzahl geht es aber erheblich schneller, wobei die Ladedeauer von der Voltzahl und der Ladekapazität des Autos abhängig ist.

Die Reichweite von Elektroautos wächst stetig und ist von Modell zu Modell verschieden. So soll der “Tesla S” nach Herstellerangaben mit einer vollen Batterie über 500 Kilometer weit kommen, der “Renault Zoe” 210 Kilometer. Mit voll aufgeladener Batterie können Sie ganz entspannt die Vorteile eines Elektroautos genießen: Die schnelle Beschleunigung, das fast geräuschlose Dahingleiten und natürlich das Bewusstsein, kein CO2 in die Umwelt abzugeben. Wie bei jedem Auto sollten Sie sich vor der ersten Fahrt mit der Technik des Autos vertraut machen, also vorab auch prüfen, wie der Stromstecker gehandhabt werden muss, damit der Energietransfer problemlos gelingt. So ist es beim „Tesla S“ nötig, den Stecker nach dem Einstöpseln um 180 Grad zu drehen. Das Kennenlernen des Autos ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen und die Technik wird Ihnen beim Kauf ausführlich erklärt. Wichtig ist, dass Elektroautos weniger wartungsanfällig sind als herkömmlich betriebene PKW, da störanfällige Teile wie Getriebe oder Anlasser nicht benötigt werden.

 

Bei längeren Fahrten ist es sinnvoll, sich nicht lediglich auf das Navigationsgerät zu verlassen, dass Ihnen die Stromtankstellen anzeigt, sondern sich vorab über die E-Tankstellen auf der geplanten Route zu informieren, per App, Internet oder Karte. Beachten Sie, dass die auf dem Bordcomputer angezeigte Distanzreichweite nicht immer ganz erreicht wird, sondern je nach Fahrstil geringer ausfallen kann. Achten Sie auf den Zustand Ihrer Batterie, nach einigen Jahren verlieren diese an Leistung und verringern dadurch die Reichweite beim Fahren. Bei vielen Autobauern ist die Batterie nur gemietet und bei Leistungsverlust wird diese einfach ausgetauscht.

 

Vorteile von E-Autos

 

Die Nutzung von E-Autos bietet viele Vorteile, so können Sie mittlerweile mit einem Elektroauto in einigen deutschen Städten in der Innenstadt sogar kostenlos parken – ein spezielles „E- Nummernschild” vorausgesetzt. Weiterhin ist auch die Nutzung der Busspur möglich, wenn es die zuständige Kommune erlaubt. Dank der Emissionsfreiheit und Lautlosigkeit sind auch bestimmte Zufahrtsbeschränkungen in deutschen Innenstädten für Elektroautofahrer nicht bindend. Nach dem Gesetz  Ein Elektroauto hat viele Vorteile gegenüber einem konventionell angetriebenen PKW und wird vom Staat durch Befreiung von der KFZ-Steuer begünstigt. Durch die rasante Verbreitung von E-Tankstellen sind Elektroautos den Benzinern oder Dieselfahrzeugen mittlerweile im Alltag absolut ebenbürtig.

Quelle: http://www.wirkaufendeinauto.de/magazin/elektromobilitaet