Längster Eisenbahntunnel in Betrieb genommen

Nachdem sich der Brennertunnelbau noch etwas hinzieht und wir bereits über die Probleme der Planung und Durchführung auf deutscher Seite berichtet haben wurde im Sommer der aktuell längste Eisenbahntunnel in Betrieb genommen, der Gotthardtunnel durch das gleichnamige Massiv in der Schweiz. Dabei ist es dort nicht der erste Tunnel, seit 1882 gibt es eine 15 Kilometer lange Tunnelröhre für die Eisenbahn und seit 1980 einen 17 Kilometer langen Straßentunnel.

Die Autobahn ist die Alternative zum Eisenbahntunnel

Autobahn am Gotthard

In Zahlen ist der neue Tunnel bis zu 2300m tief, es wurden 28,2 Millionen Kubikmeter Gestein bewegt, 2400 Arbeiter pro Tag waren beschäftigt. Die Kosten beliefen sich auf Elf Milliarden Euro. Der Tunnel hat eine Länge von 57km und wurde mit einer Bauzeit von mehr als 15 Jahren erstellt. Daran schloss sich eine sechsmonatige Testphase im Zugbetrieb an, die zum Fahrplanwechsel im Dezember in den regulären Betrieb übergehen soll.  Dann nutzen im Durchschnitt 260 Güter- und 65 Passagierzüge täglich den Tunnel.

 

 

Das Gotthardmassiv

Das Gotthardmassiv

Wenn dadurch das Ziel, die Ladung von der Straße auf die Schiene verlagern zu können angenommen wird, würden die Straßen spürbar entlastet und das Valle Leventina im Tessin deutlich an Erholungswert gewinnen. Darüber hinaus versucht das Tal auch im touristischen Bereich den Tunnel und das Gotthardmassiv zu nutzen. An kreativen Ideen mangelt es hier nicht, im Berg gibt es bereits Kammern mit Verstecken für Gold, Rechenzentren, eine Lagerstätte für Käse und Wein sowie ein Museum und ein Hotel. Aber auch oberhalb des Tunnels ist die Landschaft reizvoll.

Weitere Informationen unter www.alptransit.ch, zum Brenner Basistunnel www.bbt-se.com

Stückgut per Mitfahrzentrale

Eine Mitfahrzentrale nur für Gegenstände….

Einen Koffer vielleicht, oder einen besonders großen Geschenkkarton. Das stellt man sich im ersten Moment vor, wenn man an eine Mitfahrzentrale für Dinge, statt für Personen denkt. Und in der Tat kann das online-Portal MiFaZ auch für den Transport von eben solchen Gegenständen genutzt werden – egal ob mit oder ohne Begleitperson.

Aber im Falle der CoLo 21 AG (abgeleitet vom englischen Begriff Co-Loading) steckt dahinter eine Idee von wesentlich größerem Ausmaß. So wie die MiFaZ Fahrer und Mitfahrer zusammen bringt, vermittelt CoLo 21 zwischen Verladern (also denjenigen, die etwas transportiert haben möchten) und stapler-lkwSpediteuren (denjenigen, die etwas transportieren). Der Mehrgewinn für alle beteiligten liegt auf der Hand: Die Speditionen erhöhen die Effizienz und im Idealfall den Gewinn durch die optimierte Auslastung ihrer LKW, potentielle Verlader senken die Transportkosten oder sparen sogar hohe Investitionen in einen eigenen Fuhrpark. Nebenbei – wie schön – schont die bessere Auslastung der LKW die Umwelt und den Verkehr. Auch dies eine Parallele zur MiFaZ für Pendler und Gelegenheitsfahrer.

Apropos Pendler: Wie auch die MiFaZ richtet die CoLo 21 AG ihr Angebot nicht in erster Linie an Gelegenheitskooperationen, im Gegenteil. Im Vordergrund steht der Aufbau einer für den Verlader maßgeschneiderten Logistikkette – vom Transfer bis zur Distribution. Maßgeblich für die Spediteure ist dabei die Umstellung von althergebrachten Transportmanagementsystemen auf modulare Systeme. Die dafür unerlässliche Digitalisierung ist aber in vielen Fällen – vor allem bei mittelständischen Unternehmen – ein Hinderungsgrund. Nach dem Motto „never change a running system“ halten viele Transportunternehmen an ihren großteils in den 80ern und 90ern entwickelten Softwarelösungen fest – und diese sind für moderne, flexible, modulare Lösungen nicht geschaffen. An dieser Stelle setzt CoLo 21 an und bietet den Spediteuren die nötige Digitalisierung für den Weg zu einer Logistik 4.0.

frachterVor zwei Jahren erst von Jörg Frommeyer und André Probst gegründet, sind bei CoLo 21 inzwischen bereits über 900 Spediteure registriert – und täglich kommen neue hinzu. Neben Standard-Angeboten der Transport-Logistik findet man hier auch Lösungen für spezielle Anforderungen, wie z.B. für Gefahrguttransporte oder den Transfer empfindlicher Güter. Und seit Beginn des Jahres gibt es auch die Möglichkeit, Angebote für Luft- und Seefracht mit einzubeziehen.

Tipps zum Kauf des ersten eigenen Autos

Das erste eigene Auto ist etwas ganz besonderes. Während viele junge Erwachsene zunächst einmal Papas oder Omas alten Wagen auffahren, kommen andere in den Genuss, sich ein kleines Gebrauchtfahrzeug zu kaufen. Ganz gleich, ob gekauft, geerbt oder geschenkt: Beim ersten eigenen Auto gibt es eine Menge zu beachten. Viele Aspekte sind nicht gleich auf den ersten Blick deutlich.
Auf was muss man beim Kauf des ersten eigenen Autos achten?

Beim Kauf des ersten eigenen Autos sollte sich jeder Fahranfänger folgende Fragen stellen und beantworten können:

  • Soll es ein Neu- oder Gebrauchtwagen sein?
  • Welche Marke(n) kommt oder kommen in Frage?
  • Wie viel Auto kann ich mir überhaupt leisten?
  • Möchte ich das Auto sofort zahlen oder passt eine Finanzierung besser in meine Budgetplanung?

Ein paar Gedanken dazu: Statistisch gesehen verschulden Fahranfänger die meisten Unfälle, was die Antwort auf die Frage nach einem Neu- oder Gebrauchtwagen schon etwas vereinfacht. Gut beraten sind junge Erwachsene daher zunächst mit einem Gebrauchtwagen. Da tut es nicht so weh, wenn beim Einparken die ein oder andere kleine Beule oder Schramme entsteht. Wer es sich leisten kann, kauft sich ein neueres Modell und schließt vernünftigerweise eine Vollkaskoversicherung ab.

Die Versicherung

Die Versicherung ist ein gutes Stichwort. Denn neben den Anschaffungskosten kommen weitere Kosten auf Autobesitzer zu: die Versicherung. Gerade Fahranfänger müssen mit hohen Versicherungsbeiträgen rechnen, weil sie noch keine sogenannten schadenfreien Jahre aufweisen können. Sie sind deshalb in der Versicherung ihrer Eltern oder einem anderen erfahrenen Autofahrer gut aufgehoben. Denn in dem Fall übernehmen sie die Zweitwagenpunkte des Versicherten und fahren deutlich günstiger.

Ein weiterer nicht zu verachtender Aspekt sind die anfallenden Reparaturen und Wartungen. Junge Menschen sollten unbedingt bedenken, dass ein Gebrauchtwagen zwar in der Anschaffung günstig, aber auch anfälliger ist für Reparaturen. Einer der häufigsten Fehler, den man beim Kauf des ersten eigenen Autos machen kann, ist, ein zu altes Fahrzeug zu erwerben. Wenn überdies noch der TÜV (bald) abgelaufen ist, ist zu bedenken, dass der Wagen möglicherweise nur mit aufwendigen und teuren Instandhaltungen wieder zugelassen wird.

Die Reifen

Überdies sind beim Kauf des ersten eigenen Autos bestenfalls gut erhaltene und brauchbare Sommer- wie Winterreifen inklusive. Denn insbesondere bei der Bereifung muss man schon einmal tief in die Tasche greifen.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Kraftstoff. Lohnt sich ein Dieselfahrzeug oder ist man mit einem Benziner besser bedient? Das liegt ganz daran, wie viele Kilometer voraussichtlich pro Jahr mit dem ersten eigenen Wagen gefahren werden. Die Steuern sind beim Diesel wesentlich teurer, während der Preis des Kraftstoffs für einen Benziner augenscheinlich höher ist.

Schnell sind junge Menschen dabei, sich ein sehr altes und günstiges Fahrzeug zu kaufen, weil sie Schrammen und Beulen fürchten. Sie vergessen aber, dass sich ein günstiger Autokauf schnell durch hohe Reparatur- und Instandhaltungskosten revanchiert. Darüber hinaus sind sehr alte Autos nicht sicher. Sie sind möglicherweise nicht mit Airbags ausgestattet oder es fehlt der rechte Außenspiegel. Wer sparen will, der lässt das Fahrzeug über die Eltern versichern, die viele schadenfreie Jahre aufweisen. Wer diese Tipps beherzigt, wird ganz sicher noch viele Jahre später von seinem ersten eigenen Auto schwärmen.

(In Kooperation mit vexcash)

Infografik von Vexcash.com https://www.vexcash.com/blog/tipps-erstes-eigenes-auto/

 

 

Brennertunnelbau zieht sich in die Länge

tunnel_pixabay

Beispiel einer Bahntunnelröhre

Der Brennertunnelbau ist eines der ehrgeizigsten Bahnprojekte innerhalb der EU der letzten Jahre. An ihm sind Österreich, Deutschland und Italien beteiligt um am Ende eine Strecke von Berlin nach Palermo auf direktem Wege zu verbinden. Ohne die Steigung der Züge über den Brenner sind mehr Güter auf die Schiene zu bekommen, so die Hoffnungen der Planer.
Das Herzstück ist hierbei ein 64 Kilometer langer Brenner-Basis-Tunnel der nach Fertigstellung die längste unterirdische Eisenbahntrasse der Welt wäre. Die Idee zu diesem Tunnel gibt es bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts, 1971 wurde die erste Machbarkeitsstudie erstellt, der Baubeginn folgte im Sommer 2006. Der Tunnel soll im Jahre 2026 fertiggestellt werden. Dabei sind die Kosten schon deutlich gestiegen, von einer geplanten Milliarde auf 8,8 Milliarden mit steigender Tendenz. Damit ist der Brenner-Basis-Tunnel nicht nur das ehrgeizigste, sondern auch teuerste EU-Bahn-Projekt.
Im Moment wird das Teilstück von Innsbruck in Nordtirol nach Franzenfeste in Südtirol gebaut. Eine einzelne Sprengung gibt hierbei 170cm Weg frei, an der heikelsten Stelle haben die Arbeiter 1800m Felsgestein über sich und bei 35° Umgebungstemperatur unter Tage keine einfachen Arbeitsbedingungen. Trotzdem schreiten die Arbeiten plangemäß voran, lediglich das letzte Teilstück von 7km Länge kann erst geplant und umgesetzt werden, wenn auch Deutschland seinen Teil dazu beiträgt. Denn hierzu müssen die Zulaufstrecken zum Tunnel durch das Inntal in Deutschland geplant und entsprechend umgesetzt werden.
Zwar gibt es in Deutschland Gleistrassen in Richtung Brenner und Tunnel, diese führen jedoch durch Wohngebiet und kommen durch die bergige Struktur der Landschaft teils sehr nach an die Häuser heran. Wenn sich wie gehofft das Güterverkehraufkommen durch die Trasse erhöht würde dies bedeuten, dass alle 3,5 Minuten ein Zug die Trassen nutzt. Dies würde zu massivern Anwohnerprotesten führen, die jetzt schon absehbar sind. Eine entsprechende Planung und Umsetzung von Alternativen ist also dringend nötig. Dies hat die Regierung bereist 1994 versprochen aber erst im Jahre 2012 einen Vertrag über koordinierende grenzüberschreitende Planungen unterschrieben. Hierzulande wird die vorhandene Gleistrasse immer noch als ausreichend auch für ein höheres Aufkommen empfunden da durch die Inbetriebnhame des Gotthardtunnels Skepsis aufkam, ob sich die Prognosen bestätigen.
Für eine Einstellung oder Umplanung des Projekts ist es mittlerweile aber zu spät.

 

Elektroauto-Infografik: Die nationalen Märkte im Vergleich

Eine Einmal-Prämie von bis zu 4.000 Euro pro Autokäufer vom Staat und von der Autoindustrie, doch das Projekt „Elektroautos auf deutschen Straßen“ mag noch nicht so recht Fahrt aufnehmen. Das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 rund 1 Millionen Fahrzeuge mit Elektromotor auf die Straßen zu bringen, scheint derzeit in weiter Ferne, was vermutlich nur zum Teil an der noch nicht ausgereiften Technik liegt.
Aktuell sind in Deutschland gerade einmal 55.000 Autos unterwegs – lediglich ein Bruchteil von dem, was von Regierung und Autobauern anvisiert wird. In anderen Ländern sieht es hingegen schon besser aus, wie die unten stehende Infografik zeigt.
Vergleichen Sie die verschiedenen Ländern miteinander: Werfen Sie einen Blick auf die verschiedenen staatlichen Förderungen und den aktuellen Stand der jeweiligen nationalen Märkte für E-Autos.

Elektromobilität im Alltag

Europäische Länder und Städte auf dem Weg zur Elektromobilität

Viele Autofahrer denken über die Abschaffung ihre Gebrauchtwagens zugunsten eines Elektroautos nach und fragen sich in diesem Zusammenhang: Wo kann ich mein Auto verkaufen? Steuererleichterungen und andere Anreize haben in den letzten Jahren zu einem Anstieg der in der Bundesrepublik verkauften Elektroautos geführt. Doch im europäischen Vergleich hinkt Deutschland noch hinterher: Während sich die Anzahl der Neuzulassungen in Europa (185.000) im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr verdoppelte, stieg sie in Deutschland lediglich um 79 Prozent (23.500).

Meistverkaufte Elektroautos in Europa

Die meistverkauften Elektroautos in Europa waren im ersten Quartal 2016 der Renault ZOE (Anteil: 12,6 Prozent), der Nissan Leaf (10,8 Prozent) und der Volkswagen e-Golf (6,3 Prozent), der Teslas Limousine Model S auf den vierten Platz verdrängte (5,0 Prozent).

Welches Land bietet die größten Steuervorteile für Elektroautos?

In 21 europäischen Ländern gibt es zahlreiche Steuervorteile und Förderungen. Aktuell ist die Anschaffung in Frankreich (bis zu 6.300 Euro Förderung plus Steuerbefreiung) besonders lohnenswert. In Schweden gibt es bis zu 4.300 Euro vom Staat und Steuererleichterungen für Firmen und Privatpersonen und in Großbritannien sind Elektroautos von der KFZ-Steuer befreit. In Deutschland gibt es beim Neuerwerb eine Prämie von bis zu 4.000 Euro.

Aufladestationen

Aufgrund der noch relativ begrenzten Reichweite von Elektroautos spielt die Verfügbarkeit von Aufladestationen eine große Rolle. Aktuell gibt es in Europa rund 30.000 Ladestationen, knapp 5.000 davon in Deutschland.

So bereitet sich Deutschland auf die Elektromobilität vor

Die deutsche Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen bringen. Um dieses ambitionierte Ziel umzusetzen, wurde die „Nationale Plattform Elektromobilität“ (NPE) gegründet, die Deutschland als internationalen Leitanbieter und Leitmarkt etablieren möchte.

Sie wollen künftig auch elektrisch fahren? So gelingt der Umstieg

Um auf ein Elektroauto umzusteigen, sollten Sie über einen eigenen Stellplatz verfügen, an dem das Auto über Nacht aufgeladen werden kann. Viele Besitzer von Elektroautos leben in oder im Umkreis einer Großstadt. Dort ist die Dichte der Aufladestationen in der Regel am größten.

10 Tipps für einen umweltverträglichen Urlaub

Auch Natur- und Umweltschützer wollen auf ihren Urlaub nicht verzichten. Erholung wird benötigt, um von der Arbeit und dem Alltag abzuschalten. Aber gleichwohl sind Reisen häufig eine große Belastung für die Umwelt. Dieser Konflikt kann mit den nachfolgenden Tipps bestmöglich gelöst werden.

Allerdings sind nicht nur die Natur und Umwelt zu bedenken. Von der Vorbereitung, über das Packen, bis hin zu wichtigen Dokumenten ist an allerhand zu Denken. Die wichtigsten Dinge werden auf www.urlaub-checkliste.org aufgeführt.

Top Ten Tipps für den Urlaub mit Blick auf den Umweltschutz

Im Urlaub etwas Besonderes erleben und gleichzeitig die Umwelt schonen ist möglich. Auf folgendes sollte jedoch geachtet werden:

  1. Unökologische Urlaubsziele meiden: Wird vor Ort in alle Himmelsrichtungen gebaut? Ist der Strand mehr Schwarz als Weiß? Kurz gesagt, wird auf den Naturschutz gepfiffen, ist es kein lohnendes Reiseziel.
  2. Entfernung verringern: Eine große Umweltbelastung entsteht beim Reisen durch die Entfernung. Denn je weiter ein Ziel weg liegt, desto größer der CO2-Ausstoss um dahin zu gelangen. Auch Deutschland oder unsere Nachbarländer stellen interessante Reiseziele dar.
  3. Ökologische Unternehmen bevorzugen: Diverse Reiseunternehmen beschäftigen sich mit der Umwelt ihrer Reiseziele. Wird in den Ausschreibungen auf diesen Aspekt eingegangen, ist dies ein gutes Zeichen.
  4. Umweltfreundliche Verkehrsmittel: Der Zug oder Bus ist dem Auto oder Flugzeug vorzuziehen. Wer jedoch nicht auf den PKW oder die Flugreise verzichten kann, sollte sich bemühen seine CO2-Bilanz anderweitig auszugleichen.
  5. Ernährung anpassen: Bereits in Deutschland sollte sich vorwiegen regional ernährt werden, um die Umwelt zu schonen. Auch auf Reisen ist dieser Logik zu folgen. So können zudem oftmals exotische Speisen gekostet werden. Frische und regionale Speisen sind Abpackware vorzuziehen.
  6. Landesstandards buchen: Wer sich bei seiner Reise in einer Wohnung oder einem Hotel einmietet, welches den landestypischen Standards entspricht, der fördert den Tourismus und die Leute vor Ort. Oftmals ist das Erlebnis des Urlaubs in diesem Fall auch intensiver.
  7. Nicht exotisch essen: Auch wenn die Neugier groß ist, müssen Haie, Wale oder Schlangen wirklich verzehrt werden? Zumindest ist es wichtig keine gefährdeten Arten zu essen. Hierüber sollte sich vorab informiert werden.
  8. Handtücher häufiger nutzen: Muss ein Hotel-Handtuch nach einmaligem Gebrauch gewaschen werden? So schmutzig wird man im Urlaub doch nicht, oder?
  9. Keine lebendigen Souvenirs: Sowohl Tiere, als auch Pflanzen bleiben am besten in ihrer Heimat. Dort gedeihen sie am besten und fühlen sich wohl.
  10. Ungewöhnliche Reisen: Was spricht dagegen im Urlaub einfach zu Fuß aus der Haustür loszugehen. Das Fahrrad ist eine Alternative. Wer sich daheim eine Route anfertigt, lernt mehr von seinem eigenen Land und den Landsleuten kennen.

Mit diesen Tipps und Tricks bleibt das gute Gewissen beim Urlaub bestmöglich erhalten und Entspannung wird dennoch geboten.

Bahn: Autonomes Fahren und ferngesteuerte Loks

Rüdiger Grube hat in seiner Funktion als Bahn-Chef Einblicke in die Zukunft des Transportunternehmens gewährt. In diesem Sinne sprach er gegenüber der Wirtschaftswoche von autonom fahrenden Autos und ferngesteuerten Zügen.

Die Bahn löst sich damit in Zukunft ein Stück weit von ihren Gleisen. Gleichwohl verschwindet das Berufsbild des Lokführers.

Bahn plant mit Flotte autonom fahrender Autos

Autonomes Fahren wurde unlängst als Zukunftstrend ausgemacht. Warum aber möchte die Bahn in diese Branche investieren? Immerhin fahren die Züge auf Gleisen. Allerdings versteht sich die Bahn als Transportunternehmer in einer gesonderten Rolle. Schon beim Fahren mit dem Zug wird die Reise als Qualitätszeit angepriesen.

Qualitätszeit, was soll das heißen? Dies bedeutet, dass während der Fahrt andere Tätigkeiten ausgeführt werden können. Die Arbeit am Laptop, das Lesen eines Buches oder sogar das Schlafen sind möglich. Die Verbindung zum autonomen Fahren ist tatsächlich frappierend. Denn diese Beschäftigungen können auch in einem alleine fahrenden Auto ausgeführt werden.

Projekte zum autonomen Fahren sind bereits angelaufen. Grube spricht davon, dass „mit Sicherheit in Zukunft Flotten mit fahrerlosen Autos“ betrieben werden sollen. Ein weiterer Deal wurde kürzlich abgeschlossen. Bereits seit März übernimmt die Bahn in Zusammenarbeit mit GLS den Transport von nationalen Paketen. Diese werden unter dem Namen DB Schenker ausgebracht.

Wird es zukünftig keine Lokführer mehr geben?

Die Bahn wird immer mehr digitalisiert. Grube führt aus, dass „die Aufgaben des Lokführers und des Fahrdienstleiters in Zukunft immer mehr verschmelzen werden“. Den Planungen zufolge werden die Züge bereits in zehn bis 20 Jahren von der Betriebszentrale aus geführt. Damit steht der Job des Lokführers, zumindest als Ausbildungsberuf, vor dem Aus.

Autonomes Fahren wird somit nicht nur für den Straßenverkehr angestrebt, sondern auch für den klassischen Transport auf den Gleisen. Ebenfalls auf der Agenda steht ein Deutschlandticket, welches für sämtliche Verkehrsmittel in der Bundesrepublik gültig sein soll.

5 Tipps zur verbesserten Haltbarkeit von E-Auto Akkus

Ab Juni werden von Seiten der Bundesregierung 4.000 Euro Kaufprämie für ein E-Auto beigesteuert. Hybrid-Modelle sollen immerhin noch eine Förderung von 3.000 Euro erhalten. Die Hauptproblematik mit den Anschaffungskosten und der Reichweite wird jedoch auch mit der Prämie nicht behoben.

Die Prämie ist zudem maximal bis ins Jahr 2019 gewährleistet. Alternativ wird die Kaufprämie eingestellt, wenn die eingeplanten 1,2 Milliarden Euro ausgegeben wurden. Für richtig lange Fahrten ist ein E-Auto derzeit kaum geeignet. Wer sich dennoch einen „Flüsterwagen“ kaufen möchte, der sollte sorgsam mit dem Akku umgehen.

So wird die Haltbarkeit des Akkus im E-Auto verbessert

Die Hochvolt-Batterien von Elektroautos sollten nicht beliebig geladen werden. Zahlreiche Tipps sind zu beachten, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Denn der E-Auto-Akku kostet gerne mal mehrere tausend Euro.

  1. Ladungen nicht vollständig verfahren: Bestanfalls würde sich der Akku-Stand immer im mittleren Bereich aufhalten. Dies ist beim Autofahren natürlich nicht denkbar. Aber tiefer als 20 Prozent sollte die Ladung, im Sinne des Akkus, nicht verbraucht werden.
  2. Auf Schnellladungen verzichten: An einer Elektrotankstelle ist auch dieses Vorgehen nicht opportun. Dennoch ist langsames Aufladen schonender als die Schnellladungen. Der Akku altert hierbei vor seiner Zeit. Gelegentlich kann dieses Prinzip aber ohne Qualitätsverlust in Anspruch genommen werden.
  3. Nicht ausgekühlt laden: Im kalten Winter sollte der Akku nach der Heimkehr geladen werden. Denn dann ist das Auto noch warm und lädt schonender.
  4. Auto kühl parken: Im Sommer darf der Akku keiner zu großen Hitze ausgesetzt werden. Wer im Schatten parkt oder den PKW auf einer kühlenden Unterfläche abstellt, macht alles richtig.
  5. Vollständige Aufladungen vermeiden: Eingangs wurde schon auf eine Restreserve hingewiesen. Aber auch Vollladungen sind, im Sinne der Haltbarkeit, zu vermeiden. Wenn dennoch vollständig geladen werden soll, so sind die letzten 20 Prozent erst kurz vor der Abfahrt aufzubringen.

Werden die E-Autos mit einer Prämie gefördert?

Ein oftmals vernachlässigtes Ziel der Bundesregierung rückt derzeit wieder mehr in den Fokus der Betrachtung. Bis ins Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein. Nach derzeitigem Stand ist das Ziel in akuter Gefahr verfehlt zu werden.

Die Bundesregierung diskutiert aktuell Möglichkeiten, wie an dieser Front noch ein Erfolg verbucht werden kann. Neben einer Prämie für Käufer, die nur vorrübergehend gewährt würde, sollen auch die Autohersteller in die Pflicht genommen werden.

Regierung: Wie sehen die Pläne bezüglich E-Autos aus?

Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte noch im April eine Entscheidung bezüglich der E-Autos verkünden. Eine staatliche Förderung steht zur Debatte. Diesbezüglich wird ein Treffen mit den Verantwortlichen der Autoindustrie angesetzt.

Unumstritten entstehen bei der Einführung einer Prämie für Käufer zusätzliche Kosten. Hier muss geklärt werden, wie die Autohersteller und die Regierung diese Last aufteilen. Barbara Hendricks hat sich in ihrer Rolle als Umweltministerin des Bundes auf Seiten der SPD bereits für einen finanziellen Anreiz ausgesprochen. Sie stellt jedoch klar, dass dieser nur befristet gewährt werden soll. Rabatte müssen ihrer Meinung nach aber auch von der Autoindustrie gewährt werden, damit der Absatz ins Rollen kommt. Sigmar Gabriel hat eine Prämie von 5.000 Euro beim Kauf vorgeschlagen.

Aber wie ist eigentlich der aktuelle Stand? Nach einer Statistik aus 2015 waren 25.500 Elektroautos unterwegs. Es können noch 130.000 Hybrid-PKWs hinzugerechnet werden. Hier sind jedoch Batterie und Verbrennungsmotor verbaut. Das Ziel von einer Millionen E-Autos bis 2020 ist weit entfernt.

Hemmnisse: Entwicklung und Ladestationen

Seehofer sprach die „Knackpunkte“ der Planung an. Die Autohersteller müssen die Entwicklung der Batterietechnologie vorantreiben, so seine Forderung. Weiterhin sind Investitionen nötig, um die Ladestationen zu erweitern.

Hennig Kagermann stellte, als Leiter der Nationalen Plattform Elektromobilität, klar, dass das Ziel verfehlt werden wird, wenn keine direkte Förderung der E-Mobilität in Aussicht gestellt wird.