vor 3 Jahren drückte mir ein Kollege das Buch „Ausgebrannt“ von Andreas Eschbach in die Hand mit dem Kommentar, ich müsse es unbedingt lesen, denn in dem Buch betreibt auch eine Frau erfolgreich eine Mitfahrzentrale. Die Zeit, einen Roman zu lesen fand ich aber erst kürzlich und so komme ich erst jetzt dazu meiner Begeisterung zu diesem Buch Ausdruck zu verleihen. Spannend geschrieben geht es letztlich um die Frage, was passiert, wenn uns das Öl ausgeht, d.h. wenn z.B. der sog. Peak-Oil erreicht ist. WIE sehr abhängig unsere Welt vom Öl ist, wurde mir erst durch Lesen dieses Buches bewusst. Und wie verheerend die Auswirkungen sein können (werden?) wenn z.B. eines der größten Ölfelder in Arabien zusammenbricht. Das Buch beruht sämtlich auf wahren Fakten (ok, ich hab sie nicht nachrecherchiert und vertrau da dem Autor) nur eben die Story drumrum ist Fiktion, die aber irgendwo auch wahr werden könnte. Bewusst machte mir das Buch auch, dass z.B. in Amerika die Menschen in den vielen Vorstädten noch viel abhängiger vom Auto sind als wir. Wir können notfalls unsere Einkäufe zu Fuß oder mit dem Rad erledigen. Die Frage ist, was man dann noch einkaufen können wird, wenn z.B. Düngemittel und Plastik nur mit Öl hergestellt werden können?

Man erfährt viele weitere Zusammenhänge, Wissen über die Ölgewinnung bis hin zu Verschwörungstheorien – alles so nebenbei, ohne das Gefühl zu haben Bildungslektüre zu lesen. Ich habe das Buch von Anfang bis Ende genossen und was bleibt ist die Frage, ob ich lieber schnell noch einen Survivalkurs besuche, nur für den Fall des Falles?…

Klare Leseempfehlung:

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