Höhere Bußgelder für Radfahrer?
Vielen Autofahrern sind die Hohen Bußgelder für Verkehrsverstöße ein Dorn im Auge. Dabei dienen diese natürlich nur der Sicherheit sämtlicher Verkehrsteilnehmer. Auch Radfahrer sind bei einem Fehlverhalten nicht vor Strafe gefeit. Allerdings werden diese laut Gesetzt nicht so hoch bestraft wie die Autofahrer. Die Polizei konnte in der letzten Zeit jedoch eine erhöhte Auffälligkeit von Radfahrern im Straßenverkehr feststellen. Diese steigende Anzahl der Delikte veranlasst die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum Handeln. Radfahrer sollen in Zukunft stärker bestraft werden, wenn diese sich Ordnungswidrig verhalten. Weiterhin wird eine grundsätzliche Kennzeichnungspflicht für Fahrräder debattiert.
Der Vorsitzende Bernhard Witthaut verkündete gegenüber der Deutschen Presseagentur, dass er davon überzeugt sei, dass es leider nur über das Portemonnaie geht. Weiterhin wird über eine Änderung der Vorschriften nachgedacht:
„Es müsste geprüft werden, ob der Bußgeldkatalog für Radfahrer nicht an den für Autofahrer angepasst werden könnte, etwa wenn man beim Radfahren das Handy benutzt.“
Es ist jedoch nicht so einfach das Fehlverhalten von Radfahrern festzustellen. Immerhin sind die Räder nicht durch ein Nummernschild gekennzeichnet – noch nicht. Auch diese Maßnahme wird erwogen, um die Vorschriften besser umsetzen zu können. Gerade im Hinblick auf die E-Bikes sei diese Maßnahme eine Überlegung wert, wie auch Witthaut darstellt:
„Mit denen kann man dann 40, 50 km/h fahren, gerade in der Stadt ist man damit ja oft schneller als mit dem Auto.“
Da die Radfahrer in letzter Zeit sehr auffällig geworden sind, sieht die GdP Bedarf zum Handeln. Eine Herausforderung stellen die angedachten Kontrollen jedoch dar. Denn das notwendige Personal ist nicht verfügbar. Dennoch sollen die rüden Radfahrer zur Raison gebracht werden. Vom jüngsten Kind bis zum Rentner sieht man diese über rote Ampeln fahren. Damit gefährden sie nicht nur ihr eigene Gesundheit.
Weiterhin wird bei der Überarbeitung der Regeln auch über eine Verschärfung der Promillegrenze bei Radfahrern nachgedacht. Diese soll weiter an die der Autofahrer angepasst werden. Derzeit dürfen Radler noch bis 1,6 Promille haben.
Sprit sparen bis zu 30 Prozent
Trainings für wirtschaftliches Fahren im ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa/Lüneburg
Embsen, 2.4.2012. Die Benzinpreise steigen – und kein Ende ist in Sicht. Doch jeder kann selbst etwas dafür tun, weniger Benzin zu verbrauchen, die Umwelt zu schonen und dabei Geld zu sparen. Das ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa /Lüneburg in Embsen zeigt in seinem ADAC Sprit-Spar-Training, wie der Autofahrer in nur einem Tag Schulung lernt, bis zu 30 Prozent Benzin einzusparen. Nach vier bis fünf Tankfüllungen hat der Teilnehmer die Kosten für diesen Einsatz wieder raus. Während des Trainings analysiert ein Profi vor Ort den Fahrstil des Teilnehmers. Dabei muss manches Mal das gewohnte Fahrverhalten überprüft werden: „Früher lernte man in der Fahrschule, nach Gehör zu fahren: Wenn der Motor laut wird, dann bitte hochschalten“, sagt Cheftrainer Gerd Schulz. „Heute fährt der Autofahrer am wirtschaftlichsten, indem er sich an der Drehzahl des Motors orientiert, die im Idealfall zwischen 1.500 und 1.800 Umdrehungen pro Minute liegt.“ Inhalte wie vorausschauendes Fahren, frühes Hochschalten oder stop and go – Fahren ohne Gas werden in dem vierstündigen Kurs ganz praktisch erfahren und umgesetzt.
Gelassen durch den Verkehr
Und so läuft ein ADAC Sprit-Spar-Training ab: Die Teilnehmer fahren zunächst eine Probestrecke in ihrem gewohnten Fahrstil ohne Hinweise des Trainers. Dabei werden ADAC-Fahrzeuge genutzt, die mit Präzisionsmessgeräten ausgerüstet sind, um Geschwindigkeit, Verbrauch und CO2-Ausstoß während der Fahrt genau zu ermitteln. Es gibt Tipps zum Anfahren, zur Gangwahl, zum richtigen Bremsen und Beschleunigen. Bei der zweiten Fahrt wendet der Teilnehmer das Erlernte an – abschließend werden die Vorher-Nachher-Ergebnisse verglichen. „Die Teilnehmer sind immer wieder überrascht, um wie viel der Benzinverbrauch nur durch eine souveräne Fahrweise gesenkt werden kann“, so Schulz. „Und das bei gleichbleibender Geschwindigkeit – somit kommt auch der Fahrspaß nicht zu kurz.“
Das ADAC Sprit-Spar-Training findet auf Anfrage statt. Ein Trainer betreut bis zu drei Teilnehmer und begleitet jede Fahrt persönlich. Kosten pro Person: 139,– Euro, Gruppen reduziert. Weitere Informationen unter www.fsz-lueneburg.de.
Pressemeldung von
ADAC Fahrsicherheitszentrum Hansa GmbH & Co. KG
ADAC Straße 1
21409 Embsen
Werterhalt des eigenen Autos
Der eigene PKW wird über einen längeren Zeitraum gefahren. Dabei wird er für eine entsprechende Summe angeschafft und im Anschluss mit Verlust verkauft. Dies lässt sich in der Regel nicht vermeiden. Das Auto verliert durch seine rückständige Technik, die gefahrenen Kilometer und Verschleiß an Wert. Viele private und gewerbliche Verkäufer sehen dies aber nicht ein und versuchen es stattdessen mit einer Manipulation. Der Tacho des eigenen Autos lässt sich leider sehr leicht manipulieren. Der Verkauf entsprechender Geräte kann nicht verboten werden, die Anwendung schon. Dies regelt der Paragraph 22b des Straßenverkehrsgesetzes. Es ist eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe für derlei Verfälschungen vorgesehen.
Wer sein Auto lange fahren oder auch noch für bares Geld verkaufen möchte, der muss sich um den Werterhalt kümmern. Im Prinzip ist das Auto umso mehr wert, desto weniger es gefahren wird. Die Teile bleiben im besseren Zustand und auch der Zählerstand steigt nicht so schnell. Dies ist natürlich widersprüchlich. Schließlich besorgt man sich ein Auto, um damit zu fahren. Die Lösung dieses Problems ist ebenso einfach wie genial. Durch eine Fahrgemeinschaft wird das eigene Auto geschont. Gerade in großen Unternehmen kommen die Arbeitnehmer aus den gleichen oder naheliegenden Ortschaften. Es würde nicht einmal grundsätzlich einen Umweg bedeuten jemanden mitzunehmen. Schon bei einer Fahrgemeinschaft von zwei Personen ist das eigene Auto einer um 50% verringerten Belastung ausgesetzt.
Weitere Vorteile durch Fahrgemeinschaften:
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Geld sparen durch geringeren Kraftstoffverbrauch
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Geringere Kosten für Reparaturen und Verschleiß
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Der Wert des eigenen Autos wird erhalten
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Die Straßen werden entlastet und ein jeder kommt schneller voran
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Die Umwelt wird geschont
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Unterhaltungen auf dem Weg zur Arbeit vertreiben die Langeweile
Der Präsident des ADAC spricht von einer jährlichen Gesamtsumme von 6 Milliarden Euro, die durch Betrug an Tachos in Deutschland entstehen. Dabei kann der Wert des Autos, wie beschrieben, auf einfacheren und legalerem Wege erhalten bleiben.
Auf das Auto verzichten – ganz einfach?
Ich habe heute auf www.minimalismus-leben.de einen interessanten Artikel gefunden, der sich mit dem Thema Auto kontra öffentlicher Verkehr auseinader setzt. In seinem Artikel Minimalismus VS Mobilität beschreibt der Autor, dass es viele logische Gründe gibt auf das eigene Auto zu verzichten. So schreibt er
“Das Auto ist besonders bei meiner Fahrleistung purer Luxus, ja so sehe ich das, bei vielen wird das Kopfschütteln hervorrufen, aber nicht bei mir.”
Und doch fällt es so schwer darauf zu verzichten. Ich kenne das und ich weiß, dass es auch viele Gründe gibt, die für ein eigenes Auto sprechen. Ich selbst habe Jahre lang einen autofreien Lebensstil vorgezogen. Dank Carsharing und einem gut ausgebauten Nahverkehr ist das oft einfach und komfortabel. Sobald man jedoch die “grüne Zone” verlässt und sich mehr in die weniger stark erschlossen Gebiete Deutschlands orientiert, verändert sich das Bild. Leider ist es nicht möglich einen flächendeckenden ÖPNV anzubieten, der dann auch noch in unsere Flexibilitätsanforderung bzw. Zeitvorstellungen passt. Hier sind wir durch unsere Lebensgestaltung und die immer mehr geforderte Mobilitätsbereitschaft am Arbeitplatz gezwungen die (zeitliche) Freiheit des eigene Autos in Anspruch zu nehmen. Jedoch nicht immer. In vielen Fällen könnten wir das Auto stehen lassen. Oft sind es einfach unsere Gewohnheiten, die uns selbst fahren lassen. Ist z.B. jeder Einkauf wirklich mit dem Auto zu machen?
Haben Sie sich – wie der Autor des o.g. Artikels – schon einmal gefragt, was alles bei Ihnen persönlich für und was gegen das eigene Auto spricht? Und wenn ja, zu welchem Schluss sind Sie gekommen?
Viele Grüße
Stefan Strobl
Das Elektrorad als alternative Fortbewegungsart
Egal ob für den geübten oder ungeübten Radfahrer, es gibt immer Strecken, die zu weit entfernt für eine Radfahrt sind. Dies kann am Ziel selber liegen oder auch am Wetter. Wer jedoch einen Termin wahrzunehmen hat, der benötigt ein Transportfahrzeug. Stehen Bus und Bahn nicht zur Verfügung, bietet sich das Elektrorad als Alternative zum Auto an.
Das Elektrofahrrad wird auch als Pedelecs bezeichnet und kann mit motorisierter Unterstützung auf elektrischer Basis bis zu 25 km/h erreichen. Es ist das perfekte Vehikel für mittlere oder kurze Strecken und verliert dabei auch bei Steigungen nicht an Geschwindigkeit. Der E-Radfahrer braucht keinen Stau zu fürchten und hat praktisch immer Rückenwind. Ein Parkplatz lässt sich für ein Fahrrad immer finden und auch der eigene Körper befindet sich an der gesunden Natur. Der Termin kann pünktlich wahrgenommen werden und der E-Radfahrer ist weder verschwitzt noch aus der Puste. Darüber hinaus ist das E-Rad auch kostengünstig. Die einzige Voraussetzung ist das Vorhandensein von Ökostrom am Wohnort.
Als Ermutigung zum Umstieg hat der VCD das Projekt “Besser E-Radkaufen” gestartet. Dadurch soll erreicht werden, dass Menschen auf kurzen oder mittellangen Wegen auf das Auto verzichten und lieber zum E-Rad greifen. Diese Maßnahme wird sowohl vom Bundesumweltministerium, als auch vom Umweltbundesamt gefördert. Wer als Verbraucher Fragen zum E-Rad hat, der kann sich an den VCD wenden. Gerade beim ersten E-Rad kann der Kunde noch leicht den Überblick verlieren.
Das E-Rad ist ein Vergnügen für jedes Alter. Es kann genutzt werden um den Weg zur Schule zurückzulegen. Aber auch der lange Weg zur Arbeit wird so bequem absolviert. Auch als Transporter für Einkäufe eignet sich das E-Rad. Aber auch Rentner, welche nicht mehr so mobil sind und sich mit einem richtigen Fahrrad schwer tun werden, können mit dem E-Rad weiterhin in den Genuss des Radfahren kommen.
Mehr Feinstaub trotz Umweltzone
Lange Zeit wurde es angekündigt und dann durchgeführt. Die Umweltzone ist in vielen Städten eingeführt worden. Die Autos mussten mit entsprechenden Plaketten ausgestattet werden, damit diese in der Innenstadt noch fahren durften. Ziel war es die Feinstaubbelastung zu senken. Eine Vorgabe, die für 2011 nicht erreicht wurde. Ein aktuelle Studie zeigt, dass die Belastung trotz Umweltzone noch weiter angestiegen ist.
Ungefähr 50 Umweltzonen befinden sich derzeit in den Städten Deutschlands verteilt. Nach Einführung der Umweltzone wurden jetzt erstmals die Werte für Feinstaub in diesen gemessen. Das Ergebnis, welches vom Umweltbundesamt ausgegeben wurde, besagt, dass die Werte noch höher sind, als in den Jahren 2007 bis 2010. Städte und Ballungsräume haben den Grenzwert für Stickstoffdioxid und Feinstaub bei fast jeder zweiten Messstation überschritten. Dies wird natürlich wieder Fragen zum Sinn und Unsinn der Umweltzonen aufwerfen.
Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, sagt dazu: “In großen Teilen Deutschlands hat die Luft eine gute Qualität. Allerdings müssen wir dort mehr tun, wo die Atemluft der Menschen immer noch mit zu viel Feinstaub und Stickstoffdioxid belastet ist: in den Städten und Ballungsräumen.” Kommen also bald die Umweltzonen, in denen nur noch schadstoffarme Autos verkehren dürfen? Aber Flasbarth erklärte auch, dass die Umweltzonen nicht die einzige Lösung sein können. Wichtig sei es auch die Verbrennungsprozesse in Industrie und Haushalt zu beschränken.
Wer nach einem Schuldigen sucht, der hat ihn gefunden. Es gibt tatsächlich einen Faktor, der die Belastung ebenfalls erhöht, der aber nicht vom Menschen gesteuert werden kann – das Wetter. Bei Hochdrucklagen wird die Luft weniger durchgemischt. Das hat zur Folge, dass die Schadstoffe sich extrem sammeln. In 2011 hat es tatsächlich mehrere solcher Wetterlagen gegeben.
Die Meinungen sind geteilt. Der ADAC und die gesamte Autolobby ist strikt gegen Umweltzonen. Schon vor einiger Zeit wurde behauptet, dass die erhoffte Wirkung nicht einsetzen werde. Die diesjährigen Messungen geben ihnen recht. Die Umwelt- und Naturschutzverbände fordern hingegen, dass das Autofahren in den Städten generell reduziert wird.
Radhelmpflicht für Kinder?
In Hamburg wird derzeit diskutiert, ob es nicht sinnvoll wäre eine Radhelmpflicht für Kinder einzuführen. Die SPD und CDU agieren bei diesem Projekt zusammen. Derzeit ist eine Helmpflicht für Kinder bis 14 Jahren im Gespräch. Wobei die Altersgrenze noch nicht festgelegt wurde. Grund für diese Einführung soll die hohe Unfallzahl mit Beteiligung von Kindern sein. Eins von vier Kindern, welches im Jahr 2009 im Verkehr gestorben ist, hat auf einem Fahrrad gesessen. Wiederum die Hälfte von diesen Kindern hat eine tödliche Kopfwunde davongetragen. Aufklärung bzgl. der Wichtigkeit des Tragens von Helmen hätten keine Wirkung gezeigt. Nun sei es an der Zeit eine gesetzliche Regelung zu treffen, um das Leben vieler Kinder zu retten. Das Statistische Bundesamt Deutschland hat die Zahlen der Verkehrsunfälle nach Altersstufen aufbereitet. Wer einen genaueren Einblick in diese Statistiken erhalten möchte, der sollte sich die Fachserie zum Bereich Verkehr anschauen.
Es ist natürlich festzuhalten, dass jedes Kind, welches sein Leben verliert, eins zu viel ist. Daher ist eine vergleichsweise einfache Methode, nämlich das Tragen von Radhelmen, sicherlich zu begrüßen. Dennoch gibt es auch Kritiker an dem Gesetz, die auch die Nachteile der Helmpflicht sehen. Aber Fakt ist, dass Kinder einen großen Kopf und nur wenig Muskulatur haben, um diesen bei einem Sturz zu schützen. Daher werden Kinder und auch Jugendliche, die einen Fahrradunfall hatten, auch häufig am Kopf verletzt. Vergleicht man die gesetzlichen Bestimmungen in unterschiedlichen Ländern, so sind durchaus Unterschiede festzustellen. Viele haben gar keine Helmpflicht, andere für Kinder unter 18, 16, 15, 14, 13 oder 12 Jahren. In Australien, Malta, Neuseeland und Südafrika müssen sogar alle Radfahrer einen Helm tragen.
Wer sich abschließend noch über die Entwicklung der Unfälle auf den deutschen Straßen informieren möchte, der kann dies mit der entsprechenden Broschüre von Destatis tun. Die Verkehrssicherheit ist auf einem guten Wege. Die Radhelmpflicht könnte ein weiteres Mosaiksteinchen auf der Route zu mehr Sicherheit sein.
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