Category Archives: Verkehr

Stückgut per Mitfahrzentrale

Eine Mitfahrzentrale nur für Gegenstände….

Einen Koffer vielleicht, oder einen besonders großen Geschenkkarton. Das stellt man sich im ersten Moment vor, wenn man an eine Mitfahrzentrale für Dinge, statt für Personen denkt. Und in der Tat kann das online-Portal MiFaZ auch für den Transport von eben solchen Gegenständen genutzt werden – egal ob mit oder ohne Begleitperson.

Aber im Falle der CoLo 21 AG (abgeleitet vom englischen Begriff Co-Loading) steckt dahinter eine Idee von wesentlich größerem Ausmaß. So wie die MiFaZ Fahrer und Mitfahrer zusammen bringt, vermittelt CoLo 21 zwischen Verladern (also denjenigen, die etwas transportiert haben möchten) und stapler-lkwSpediteuren (denjenigen, die etwas transportieren). Der Mehrgewinn für alle beteiligten liegt auf der Hand: Die Speditionen erhöhen die Effizienz und im Idealfall den Gewinn durch die optimierte Auslastung ihrer LKW, potentielle Verlader senken die Transportkosten oder sparen sogar hohe Investitionen in einen eigenen Fuhrpark. Nebenbei – wie schön – schont die bessere Auslastung der LKW die Umwelt und den Verkehr. Auch dies eine Parallele zur MiFaZ für Pendler und Gelegenheitsfahrer.

Apropos Pendler: Wie auch die MiFaZ richtet die CoLo 21 AG ihr Angebot nicht in erster Linie an Gelegenheitskooperationen, im Gegenteil. Im Vordergrund steht der Aufbau einer für den Verlader maßgeschneiderten Logistikkette – vom Transfer bis zur Distribution. Maßgeblich für die Spediteure ist dabei die Umstellung von althergebrachten Transportmanagementsystemen auf modulare Systeme. Die dafür unerlässliche Digitalisierung ist aber in vielen Fällen – vor allem bei mittelständischen Unternehmen – ein Hinderungsgrund. Nach dem Motto „never change a running system“ halten viele Transportunternehmen an ihren großteils in den 80ern und 90ern entwickelten Softwarelösungen fest – und diese sind für moderne, flexible, modulare Lösungen nicht geschaffen. An dieser Stelle setzt CoLo 21 an und bietet den Spediteuren die nötige Digitalisierung für den Weg zu einer Logistik 4.0.

frachterVor zwei Jahren erst von Jörg Frommeyer und André Probst gegründet, sind bei CoLo 21 inzwischen bereits über 900 Spediteure registriert – und täglich kommen neue hinzu. Neben Standard-Angeboten der Transport-Logistik findet man hier auch Lösungen für spezielle Anforderungen, wie z.B. für Gefahrguttransporte oder den Transfer empfindlicher Güter. Und seit Beginn des Jahres gibt es auch die Möglichkeit, Angebote für Luft- und Seefracht mit einzubeziehen.

Brennertunnelbau zieht sich in die Länge

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Beispiel einer Bahntunnelröhre

Der Brennertunnelbau ist eines der ehrgeizigsten Bahnprojekte innerhalb der EU der letzten Jahre. An ihm sind Österreich, Deutschland und Italien beteiligt um am Ende eine Strecke von Berlin nach Palermo auf direktem Wege zu verbinden. Ohne die Steigung der Züge über den Brenner sind mehr Güter auf die Schiene zu bekommen, so die Hoffnungen der Planer.
Das Herzstück ist hierbei ein 64 Kilometer langer Brenner-Basis-Tunnel der nach Fertigstellung die längste unterirdische Eisenbahntrasse der Welt wäre. Die Idee zu diesem Tunnel gibt es bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts, 1971 wurde die erste Machbarkeitsstudie erstellt, der Baubeginn folgte im Sommer 2006. Der Tunnel soll im Jahre 2026 fertiggestellt werden. Dabei sind die Kosten schon deutlich gestiegen, von einer geplanten Milliarde auf 8,8 Milliarden mit steigender Tendenz. Damit ist der Brenner-Basis-Tunnel nicht nur das ehrgeizigste, sondern auch teuerste EU-Bahn-Projekt.
Im Moment wird das Teilstück von Innsbruck in Nordtirol nach Franzenfeste in Südtirol gebaut. Eine einzelne Sprengung gibt hierbei 170cm Weg frei, an der heikelsten Stelle haben die Arbeiter 1800m Felsgestein über sich und bei 35° Umgebungstemperatur unter Tage keine einfachen Arbeitsbedingungen. Trotzdem schreiten die Arbeiten plangemäß voran, lediglich das letzte Teilstück von 7km Länge kann erst geplant und umgesetzt werden, wenn auch Deutschland seinen Teil dazu beiträgt. Denn hierzu müssen die Zulaufstrecken zum Tunnel durch das Inntal in Deutschland geplant und entsprechend umgesetzt werden.
Zwar gibt es in Deutschland Gleistrassen in Richtung Brenner und Tunnel, diese führen jedoch durch Wohngebiet und kommen durch die bergige Struktur der Landschaft teils sehr nach an die Häuser heran. Wenn sich wie gehofft das Güterverkehraufkommen durch die Trasse erhöht würde dies bedeuten, dass alle 3,5 Minuten ein Zug die Trassen nutzt. Dies würde zu massivern Anwohnerprotesten führen, die jetzt schon absehbar sind. Eine entsprechende Planung und Umsetzung von Alternativen ist also dringend nötig. Dies hat die Regierung bereist 1994 versprochen aber erst im Jahre 2012 einen Vertrag über koordinierende grenzüberschreitende Planungen unterschrieben. Hierzulande wird die vorhandene Gleistrasse immer noch als ausreichend auch für ein höheres Aufkommen empfunden da durch die Inbetriebnhame des Gotthardtunnels Skepsis aufkam, ob sich die Prognosen bestätigen.
Für eine Einstellung oder Umplanung des Projekts ist es mittlerweile aber zu spät.

 

Bahn: Autonomes Fahren und ferngesteuerte Loks

Rüdiger Grube hat in seiner Funktion als Bahn-Chef Einblicke in die Zukunft des Transportunternehmens gewährt. In diesem Sinne sprach er gegenüber der Wirtschaftswoche von autonom fahrenden Autos und ferngesteuerten Zügen.

Die Bahn löst sich damit in Zukunft ein Stück weit von ihren Gleisen. Gleichwohl verschwindet das Berufsbild des Lokführers.

Bahn plant mit Flotte autonom fahrender Autos

Autonomes Fahren wurde unlängst als Zukunftstrend ausgemacht. Warum aber möchte die Bahn in diese Branche investieren? Immerhin fahren die Züge auf Gleisen. Allerdings versteht sich die Bahn als Transportunternehmer in einer gesonderten Rolle. Schon beim Fahren mit dem Zug wird die Reise als Qualitätszeit angepriesen.

Qualitätszeit, was soll das heißen? Dies bedeutet, dass während der Fahrt andere Tätigkeiten ausgeführt werden können. Die Arbeit am Laptop, das Lesen eines Buches oder sogar das Schlafen sind möglich. Die Verbindung zum autonomen Fahren ist tatsächlich frappierend. Denn diese Beschäftigungen können auch in einem alleine fahrenden Auto ausgeführt werden.

Projekte zum autonomen Fahren sind bereits angelaufen. Grube spricht davon, dass „mit Sicherheit in Zukunft Flotten mit fahrerlosen Autos“ betrieben werden sollen. Ein weiterer Deal wurde kürzlich abgeschlossen. Bereits seit März übernimmt die Bahn in Zusammenarbeit mit GLS den Transport von nationalen Paketen. Diese werden unter dem Namen DB Schenker ausgebracht.

Wird es zukünftig keine Lokführer mehr geben?

Die Bahn wird immer mehr digitalisiert. Grube führt aus, dass „die Aufgaben des Lokführers und des Fahrdienstleiters in Zukunft immer mehr verschmelzen werden“. Den Planungen zufolge werden die Züge bereits in zehn bis 20 Jahren von der Betriebszentrale aus geführt. Damit steht der Job des Lokführers, zumindest als Ausbildungsberuf, vor dem Aus.

Autonomes Fahren wird somit nicht nur für den Straßenverkehr angestrebt, sondern auch für den klassischen Transport auf den Gleisen. Ebenfalls auf der Agenda steht ein Deutschlandticket, welches für sämtliche Verkehrsmittel in der Bundesrepublik gültig sein soll.

5 Tipps zur verbesserten Haltbarkeit von E-Auto Akkus

Ab Juni werden von Seiten der Bundesregierung 4.000 Euro Kaufprämie für ein E-Auto beigesteuert. Hybrid-Modelle sollen immerhin noch eine Förderung von 3.000 Euro erhalten. Die Hauptproblematik mit den Anschaffungskosten und der Reichweite wird jedoch auch mit der Prämie nicht behoben.

Die Prämie ist zudem maximal bis ins Jahr 2019 gewährleistet. Alternativ wird die Kaufprämie eingestellt, wenn die eingeplanten 1,2 Milliarden Euro ausgegeben wurden. Für richtig lange Fahrten ist ein E-Auto derzeit kaum geeignet. Wer sich dennoch einen „Flüsterwagen“ kaufen möchte, der sollte sorgsam mit dem Akku umgehen.

So wird die Haltbarkeit des Akkus im E-Auto verbessert

Die Hochvolt-Batterien von Elektroautos sollten nicht beliebig geladen werden. Zahlreiche Tipps sind zu beachten, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Denn der E-Auto-Akku kostet gerne mal mehrere tausend Euro.

  1. Ladungen nicht vollständig verfahren: Bestanfalls würde sich der Akku-Stand immer im mittleren Bereich aufhalten. Dies ist beim Autofahren natürlich nicht denkbar. Aber tiefer als 20 Prozent sollte die Ladung, im Sinne des Akkus, nicht verbraucht werden.
  2. Auf Schnellladungen verzichten: An einer Elektrotankstelle ist auch dieses Vorgehen nicht opportun. Dennoch ist langsames Aufladen schonender als die Schnellladungen. Der Akku altert hierbei vor seiner Zeit. Gelegentlich kann dieses Prinzip aber ohne Qualitätsverlust in Anspruch genommen werden.
  3. Nicht ausgekühlt laden: Im kalten Winter sollte der Akku nach der Heimkehr geladen werden. Denn dann ist das Auto noch warm und lädt schonender.
  4. Auto kühl parken: Im Sommer darf der Akku keiner zu großen Hitze ausgesetzt werden. Wer im Schatten parkt oder den PKW auf einer kühlenden Unterfläche abstellt, macht alles richtig.
  5. Vollständige Aufladungen vermeiden: Eingangs wurde schon auf eine Restreserve hingewiesen. Aber auch Vollladungen sind, im Sinne der Haltbarkeit, zu vermeiden. Wenn dennoch vollständig geladen werden soll, so sind die letzten 20 Prozent erst kurz vor der Abfahrt aufzubringen.

Werden die E-Autos mit einer Prämie gefördert?

Ein oftmals vernachlässigtes Ziel der Bundesregierung rückt derzeit wieder mehr in den Fokus der Betrachtung. Bis ins Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein. Nach derzeitigem Stand ist das Ziel in akuter Gefahr verfehlt zu werden.

Die Bundesregierung diskutiert aktuell Möglichkeiten, wie an dieser Front noch ein Erfolg verbucht werden kann. Neben einer Prämie für Käufer, die nur vorrübergehend gewährt würde, sollen auch die Autohersteller in die Pflicht genommen werden.

Regierung: Wie sehen die Pläne bezüglich E-Autos aus?

Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte noch im April eine Entscheidung bezüglich der E-Autos verkünden. Eine staatliche Förderung steht zur Debatte. Diesbezüglich wird ein Treffen mit den Verantwortlichen der Autoindustrie angesetzt.

Unumstritten entstehen bei der Einführung einer Prämie für Käufer zusätzliche Kosten. Hier muss geklärt werden, wie die Autohersteller und die Regierung diese Last aufteilen. Barbara Hendricks hat sich in ihrer Rolle als Umweltministerin des Bundes auf Seiten der SPD bereits für einen finanziellen Anreiz ausgesprochen. Sie stellt jedoch klar, dass dieser nur befristet gewährt werden soll. Rabatte müssen ihrer Meinung nach aber auch von der Autoindustrie gewährt werden, damit der Absatz ins Rollen kommt. Sigmar Gabriel hat eine Prämie von 5.000 Euro beim Kauf vorgeschlagen.

Aber wie ist eigentlich der aktuelle Stand? Nach einer Statistik aus 2015 waren 25.500 Elektroautos unterwegs. Es können noch 130.000 Hybrid-PKWs hinzugerechnet werden. Hier sind jedoch Batterie und Verbrennungsmotor verbaut. Das Ziel von einer Millionen E-Autos bis 2020 ist weit entfernt.

Hemmnisse: Entwicklung und Ladestationen

Seehofer sprach die „Knackpunkte“ der Planung an. Die Autohersteller müssen die Entwicklung der Batterietechnologie vorantreiben, so seine Forderung. Weiterhin sind Investitionen nötig, um die Ladestationen zu erweitern.

Hennig Kagermann stellte, als Leiter der Nationalen Plattform Elektromobilität, klar, dass das Ziel verfehlt werden wird, wenn keine direkte Förderung der E-Mobilität in Aussicht gestellt wird.

Carsharing in Deutschland: Wo gibt es die meisten Autos?

Carsharing ist in Mode. Das „Autoteilen“ ist insbesondere in Großstädten sehr erfolgreich. Aber wo gibt es die meisten geteilten Autos? Derzeit ist Karlsruhe die Stadt in der Bundesrepublik, wo es die meisten PKWs je 1.000 Einwohner in Bezug auf Carsharing gibt. Bereits der Zweitplatzierte Stuttgart folgt mit großem Abstand.

Die andere Seite der Statistik findet sich in Mönchengladbach. Dort gibt es die wenigsten Carsharing-Autos pro 1.000 Einwohner. Bei nur 0,004 PKWs muss eine Weile nach einem passenden Auto gesucht werden.

Top-Großstädte: Wo ist Carsharing angesagt?

Aus der Quelle des Bundesverbandes CarSharing e.V. hat Statista ein Diagramm erstellt, welches die Großstädte mit den meisten Carsharing-PKWs pro 1.000 Einwohner auflistet. Nachfolgend werden die Top 10 vorgestellt.

  • Karlsruhe: 2,15
  • Stuttgart: 1,44
  • Frankfurt: 1,21
  • Köln: 1,15
  • Freiburg: 1,11
  • Tübingen: 1,02
  • München: 0,98
  • Heidelberg: 0,96
  • Düsseldorf: 0,96
  • Göttingen: 0,88

Bereits in diesen zehn Städten ist ein gewaltiges Gefälle zu erkennen. Schon der sechste Platz bringt es nicht auf die Hälfte des ersten Platzes. In der Statistik waren nur Städte inbegriffen die 50.000 Einwohner oder mehr vorweisen konnten.

Ein Vergleich: Carsharing vs. Selbstfahrende Autos

Ursprünglich wurde angenommen, dass die Autohersteller mit sinkenden Umsätzen rechnen müssen, wenn Carsharing großflächig umgesetzt wird. Inzwischen scheint sich jedoch abzuzeichnen, dass das „Autoteilen“ die Branche weniger stark beeinflussen wird als zunächst angenommen.

Die Beratungsfirma Boston Consulting hat ermittelt, dass der Verkauf von PKWs bis ins Jahr 2021 um 550.000 Autos, allein durch Carsharing, zurückgehen könnte. Es würde sich ein Umsatzrückgang von ca. 8 Milliarden US-Dollar abzeichnen.

Experten gehen dennoch davon aus, dass selbstfahrende Autos die größere Veränderung bringen. Ins Detail kann hier freilich noch niemand gehen. Erst zum Jahr 2027 wird hier mit einem größeren Umschwung gerechnet.

Die Autobranche braucht zunächst nicht viel zu befürchten. Aktuell würden nur 1,3 Prozent der Privatkunden auf den Kauf zugunsten von Carsharing verzichten. Zudem werden in den kommenden Jahren bestehende Flotten aufgestockt und neue Carsharing-Modelle aufgebaut. Dadurch wird der zurückgehende Absatz abgefedert.

Pollenalarm: Darauf müssen Allergiker im Frühjahr achten

Der Frühling wird von vielen nach einem kalten Winter herbeigesehnt. Allergiker haben zumeist einen anderen Blick auf diese Dinge. Die Augen jucken, die Nase kommt aus dem Niesen nicht mehr heraus und häufig bekommen Betroffene Personen schlechter Luft.

In der eigenen Wohnung kann, beispielsweise über spezielle Bettwäsche, für etwas Schutz und Erholung gesorgt werden. Aber wie steht es beim Autofahren? Schließlich ist der Weg zur Arbeit und zurück, sowie zum Einkaufen wöchentlich eine Konstante.

Warum Allergiker Niesanfälle im Auto vermeiden müssen

Der ADAC hat ermittelt, dass ein Auto mit Tempo 50, welches von einem Allergiker gesteuert wird, bei einem Nieser 14 Meter die Sekunde praktisch blind gesteuert wird. Bei höherer Geschwindigkeit erhöht sich die Strecke.

Durch die fehlende Durchsicht wird nicht nur der Fahrer gefährdet. Beifahrer und Passagiere, andere Verkehrsteilnehmer, vielleicht Kinder, können betroffen sein. Gleich vorweg ein Tipp zur Einnahme von Medikamenten:

Diese sind zumeist nur vor dem Schlafengehen einzunehmen. Vor dem Autofahren ist eine Einnahme nicht ratsam. Viele Medikamente haben Müdigkeit als Nebenwirkung vorzuweisen. Dadurch verringert sich die Konzentration am Lenkrad.

Vier Tipps für autofahrende Allergiker im Frühjahr

Die neueren Autos sind standardmäßig mit einem Pollenfilter ausgestattet und bieten daher einen entsprechenden Schutz. Dennoch gibt es einige Hinweise, die zu beachten sind.

  1. Kein Cabrio: Der beste Pollenfilter ist nutzlos, sollte das Verdeck geöffnet sein. Fenster und Türen sind natürlich ebenfalls geschlossen zu halten.
  2. Spezieller Filter: Tatsächlich gibt es für Allergiker spezielle Filter, welche die Pollen noch wirkungsvoller draußen halten. Diese müssen fachmännisch eingebaut werden. Von Produkten, die zugeschnitten werden müssen, wird von Experten abgeraten. Filter sind zudem jährlich auszutauschen.
  3. Innenraumreinigung: Die Polster im Innenraum können als Sammelstätte der Pollen dienen. Eine regelmäßige Säuberung schafft Abhilfe.
  4. Öffentlicher Nahverkehr: Haben die Hinweise nicht geholfen und ist das Führen eines PKWs eine Gefahr für Leib und Leben bleibt nur noch auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen. Dies verringert die Symptome nicht, erhöht aber die Sicherheit.

Elektroauto im Alltag

Elektrisch durch den Alltag

Sie bleiben mit Ihrem Elektroauto stehen und finden keinen Stromanschluss.
Dieses Bild zaubert bei vielen deutschen Autofahrern Schweißperlen auf die Stirn. Zu Unrecht, denn die Anzahl der „Elektro-Tankstellen“ wächst stetig, mittlerweile sind es über 5500 im Bundesgebiet, wobei die privaten Ladestationen noch gar nicht mitgerechnet sind. Technisch sind die Elektro-Flitzer bereits heute auf dem gleichen Stand wie Benziner, einige Unterschiede existieren allerdings im Alltag.

Energie tanken

Wenn Sie ein Elektroauto besitzen, sollten Sie regelmäßig einen Blick ins Internet werfen und sich über die Standorte von „E-Tankstellen“ informieren oder sich einfach die entsprechende App auf dem Smartphone installieren. Ein Elektroauto kann praktisch an jeder Steckdose aufgeladen werden, an speziell dafür errichteten “Zapfsäulen” mit höherer Voltzahl geht es aber erheblich schneller, wobei die Ladedeauer von der Voltzahl und der Ladekapazität des Autos abhängig ist.

Die Reichweite von Elektroautos wächst stetig und ist von Modell zu Modell verschieden. So soll der “Tesla S” nach Herstellerangaben mit einer vollen Batterie über 500 Kilometer weit kommen, der “Renault Zoe” 210 Kilometer. Mit voll aufgeladener Batterie können Sie ganz entspannt die Vorteile eines Elektroautos genießen: Die schnelle Beschleunigung, das fast geräuschlose Dahingleiten und natürlich das Bewusstsein, kein CO2 in die Umwelt abzugeben. Wie bei jedem Auto sollten Sie sich vor der ersten Fahrt mit der Technik des Autos vertraut machen, also vorab auch prüfen, wie der Stromstecker gehandhabt werden muss, damit der Energietransfer problemlos gelingt. So ist es beim „Tesla S“ nötig, den Stecker nach dem Einstöpseln um 180 Grad zu drehen. Das Kennenlernen des Autos ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen und die Technik wird Ihnen beim Kauf ausführlich erklärt. Wichtig ist, dass Elektroautos weniger wartungsanfällig sind als herkömmlich betriebene PKW, da störanfällige Teile wie Getriebe oder Anlasser nicht benötigt werden.

 

Bei längeren Fahrten ist es sinnvoll, sich nicht lediglich auf das Navigationsgerät zu verlassen, dass Ihnen die Stromtankstellen anzeigt, sondern sich vorab über die E-Tankstellen auf der geplanten Route zu informieren, per App, Internet oder Karte. Beachten Sie, dass die auf dem Bordcomputer angezeigte Distanzreichweite nicht immer ganz erreicht wird, sondern je nach Fahrstil geringer ausfallen kann. Achten Sie auf den Zustand Ihrer Batterie, nach einigen Jahren verlieren diese an Leistung und verringern dadurch die Reichweite beim Fahren. Bei vielen Autobauern ist die Batterie nur gemietet und bei Leistungsverlust wird diese einfach ausgetauscht.

 

Vorteile von E-Autos

 

Die Nutzung von E-Autos bietet viele Vorteile, so können Sie mittlerweile mit einem Elektroauto in einigen deutschen Städten in der Innenstadt sogar kostenlos parken – ein spezielles „E- Nummernschild” vorausgesetzt. Weiterhin ist auch die Nutzung der Busspur möglich, wenn es die zuständige Kommune erlaubt. Dank der Emissionsfreiheit und Lautlosigkeit sind auch bestimmte Zufahrtsbeschränkungen in deutschen Innenstädten für Elektroautofahrer nicht bindend. Nach dem Gesetz  Ein Elektroauto hat viele Vorteile gegenüber einem konventionell angetriebenen PKW und wird vom Staat durch Befreiung von der KFZ-Steuer begünstigt. Durch die rasante Verbreitung von E-Tankstellen sind Elektroautos den Benzinern oder Dieselfahrzeugen mittlerweile im Alltag absolut ebenbürtig.

Quelle: http://www.wirkaufendeinauto.de/magazin/elektromobilitaet

Sattelt VW von Benzin und Diesel zum Elektromotor um?

In der jüngsten Vergangenheit hat VW negative Schlagzeilen gemacht. Das „Dieselgate“ hat den Ruf des Autobauers beschädigt. Zukünftig soll verstärkt auf Elektroautos gesetzt werden. Dies kann dem Image des Konzerns zuträglich sein und entspricht zudem der Planung der Bundesrepublik mehr E-Autos auf die Straßen zu bringen.

Allerdings hat sich Volkswagen seit Jahren mit dieser Technologie nur rudimentär beschäftigt. Jetzt beginnt das Werben um Partner. Andere Konzerne scheinen jedoch nicht mit VW paktieren zu wollen.

Trendwende bei VW: Wird das Elektroauto zum Dauerbrenner?

Es ist gut 1,5 Jahre her, da hat Ferdinand Piëch sich folgendermaßen über E-Autos geäußert: „In meiner Garage ist kein Platz für ein Elektroauto.“ Er äußert hier keine persönliche Ansicht, sondern stellt dar, dass VW diesem Konzept nur wenig Vertrauen entgegenbringt.

Natürlich wurden auch in Wolfsburg Elektroautos gefertigt. Eine kleine Stückzahl legt den geringen Kundenstamm nahe. VW machte aber auch keine besondere Werbung und fertigte die Modelle vornehmlich für den Prospekt. Auch Martin Winterkorn hat in der Zukunft den Verbrennungsmotor gesehen. Hier sollte der Ausstoß an CO2 um 30 Prozent gesenkt werden.

Die Vorgaben des Gesetzgebers sollten dabei sogar unterschritten werden. Inzwischen ist die Ausgangslage eine andere. Falsche Angaben beim CO2-Ausstoß und gefälschte Stickoxid-Werte haben anscheinend für ein Umdenken gesorgt. Das E-Auto soll massentauglich gemacht werden. Es ist geplant die Limousine Phaeton als reines E-Auto zu vermarkten.

VW möchte Batteriezellenfertigung in Deutschland aufbauen

Die Fertigung der Batteriezellen für das E-Auto soll in der Bundesrepublik vorgenommen werden. Während die Strategie intern für gut befunden wird, verschließe sich die anderen Hersteller. Volkswagen war über die Jahre für viele Alleingänge bekannt. Jetzt fehlt ihnen die notwendige Unterstützung von den „Kollegen“.

Auf der anderen Seite gehören inzwischen zwölf Marken zu VW, so dass Synergien erneut im Alleingang erreicht werden können. Bisherige Versuche griffen auf Drittanbieter bei der Fertigung zurück. Eine Eigenproduktion wäre nicht wirtschaftlich gewesen. Kann VW es besser?

Wasserstoff-E-Bike von Linde steht in den Startlöchern

Von Linde wird wohl ein E-Bike konstruiert, welches mit Wasserstoff betrieben wird. Zunächst ist die Herstellung von 100 Prototypen geplant. Die Besonderheit des Rades: Es soll in sechs Minuten aufgeladen werden können.

E-Bikes erobern schon jetzt die Straße. Aber die Ökobilanz ist auch hier zu hinterfragen. Werden die meisten Akkus doch an der Haushaltssteckdose aufgeladen. Und woher kommt der Strom? Öl? Uran? Linde spricht mit ihrer Neuheit insbesondere die Ökobilanz an, welche hier nochmals besser ist.

Warum profitiert die Ökobilanz bei den E-Bikes von Linde?

Die mit Wasserstoff betriebenen E-Bikes von Linde schonen die Umwelt gleich doppelt. Wer das Fahrrad anstelle des Autos nutzt verringert den direkten CO2 Ausstoß. Aber auch die Art der Betankung ist hier nochmals extra zu erwähnen.

Denn die Wasserstofftanks werden mit Windenergie oder aus Biogas befüllt. Dies steigert die Bilanz in Sachen Umwelt dieser E-Bikes über die der entsprechenden Pedelecs. Denn die Art der Beladung wirkt sich ebenfalls auf die Energiequellen und die Ökobilanz aus.

So funktioniert das Wasserstoff-Fahrrad

Das Fahrrad profitiert vom Wasserstoff mehr als das Auto, da es nicht zwingend auf eine Tankstelle angewiesen ist. Die Brennstoffzelle übernimmt die Rolle des herkömmlichen Akkus. Langwieriges Aufladen entfällt schon mal. Am Unterrohr wird ein Aluminium-Tank angebracht, welcher aus Carbon und Aluminium gefertigt ist.

Vom Aussehen ähnelt er einer Trinkflache. Eine Alternative zum Auftanken in sechs Minuten ist ein Austausch der Kartusche. Das Fahrrad, welches auf den stimmigen Namen H2 hört, erreicht eine Strecke von 100 Kilometern ohne Nachzuladen. Dies ist auch bei den Pedelecs ein Mittelwert.

Ein weiterer Vorzug ist, dass kein Akku verbaut wird. Diese nehmen mit der Dauer der Nutzung an Leistung ab. Dies passiert beim Wasserstoff nicht.

Hinderlich für die massenhafte Durchsetzung kann die Preisgestaltung werden. Linde ist auf die Kosten noch nicht näher eingegangen. Ähnliche Projekte kosten bei der Konkurrenz aber ungefähr 7.000 Euro.