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10 Tipps für einen umweltverträglichen Urlaub

Auch Natur- und Umweltschützer wollen auf ihren Urlaub nicht verzichten. Erholung wird benötigt, um von der Arbeit und dem Alltag abzuschalten. Aber gleichwohl sind Reisen häufig eine große Belastung für die Umwelt. Dieser Konflikt kann mit den nachfolgenden Tipps bestmöglich gelöst werden.

Allerdings sind nicht nur die Natur und Umwelt zu bedenken. Von der Vorbereitung, über das Packen, bis hin zu wichtigen Dokumenten ist an allerhand zu Denken. Die wichtigsten Dinge werden auf www.urlaub-checkliste.org aufgeführt.

Top Ten Tipps für den Urlaub mit Blick auf den Umweltschutz

Im Urlaub etwas Besonderes erleben und gleichzeitig die Umwelt schonen ist möglich. Auf folgendes sollte jedoch geachtet werden:

  1. Unökologische Urlaubsziele meiden: Wird vor Ort in alle Himmelsrichtungen gebaut? Ist der Strand mehr Schwarz als Weiß? Kurz gesagt, wird auf den Naturschutz gepfiffen, ist es kein lohnendes Reiseziel.
  2. Entfernung verringern: Eine große Umweltbelastung entsteht beim Reisen durch die Entfernung. Denn je weiter ein Ziel weg liegt, desto größer der CO2-Ausstoss um dahin zu gelangen. Auch Deutschland oder unsere Nachbarländer stellen interessante Reiseziele dar.
  3. Ökologische Unternehmen bevorzugen: Diverse Reiseunternehmen beschäftigen sich mit der Umwelt ihrer Reiseziele. Wird in den Ausschreibungen auf diesen Aspekt eingegangen, ist dies ein gutes Zeichen.
  4. Umweltfreundliche Verkehrsmittel: Der Zug oder Bus ist dem Auto oder Flugzeug vorzuziehen. Wer jedoch nicht auf den PKW oder die Flugreise verzichten kann, sollte sich bemühen seine CO2-Bilanz anderweitig auszugleichen.
  5. Ernährung anpassen: Bereits in Deutschland sollte sich vorwiegen regional ernährt werden, um die Umwelt zu schonen. Auch auf Reisen ist dieser Logik zu folgen. So können zudem oftmals exotische Speisen gekostet werden. Frische und regionale Speisen sind Abpackware vorzuziehen.
  6. Landesstandards buchen: Wer sich bei seiner Reise in einer Wohnung oder einem Hotel einmietet, welches den landestypischen Standards entspricht, der fördert den Tourismus und die Leute vor Ort. Oftmals ist das Erlebnis des Urlaubs in diesem Fall auch intensiver.
  7. Nicht exotisch essen: Auch wenn die Neugier groß ist, müssen Haie, Wale oder Schlangen wirklich verzehrt werden? Zumindest ist es wichtig keine gefährdeten Arten zu essen. Hierüber sollte sich vorab informiert werden.
  8. Handtücher häufiger nutzen: Muss ein Hotel-Handtuch nach einmaligem Gebrauch gewaschen werden? So schmutzig wird man im Urlaub doch nicht, oder?
  9. Keine lebendigen Souvenirs: Sowohl Tiere, als auch Pflanzen bleiben am besten in ihrer Heimat. Dort gedeihen sie am besten und fühlen sich wohl.
  10. Ungewöhnliche Reisen: Was spricht dagegen im Urlaub einfach zu Fuß aus der Haustür loszugehen. Das Fahrrad ist eine Alternative. Wer sich daheim eine Route anfertigt, lernt mehr von seinem eigenen Land und den Landsleuten kennen.

Mit diesen Tipps und Tricks bleibt das gute Gewissen beim Urlaub bestmöglich erhalten und Entspannung wird dennoch geboten.

Werden die E-Autos mit einer Prämie gefördert?

Ein oftmals vernachlässigtes Ziel der Bundesregierung rückt derzeit wieder mehr in den Fokus der Betrachtung. Bis ins Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein. Nach derzeitigem Stand ist das Ziel in akuter Gefahr verfehlt zu werden.

Die Bundesregierung diskutiert aktuell Möglichkeiten, wie an dieser Front noch ein Erfolg verbucht werden kann. Neben einer Prämie für Käufer, die nur vorrübergehend gewährt würde, sollen auch die Autohersteller in die Pflicht genommen werden.

Regierung: Wie sehen die Pläne bezüglich E-Autos aus?

Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte noch im April eine Entscheidung bezüglich der E-Autos verkünden. Eine staatliche Förderung steht zur Debatte. Diesbezüglich wird ein Treffen mit den Verantwortlichen der Autoindustrie angesetzt.

Unumstritten entstehen bei der Einführung einer Prämie für Käufer zusätzliche Kosten. Hier muss geklärt werden, wie die Autohersteller und die Regierung diese Last aufteilen. Barbara Hendricks hat sich in ihrer Rolle als Umweltministerin des Bundes auf Seiten der SPD bereits für einen finanziellen Anreiz ausgesprochen. Sie stellt jedoch klar, dass dieser nur befristet gewährt werden soll. Rabatte müssen ihrer Meinung nach aber auch von der Autoindustrie gewährt werden, damit der Absatz ins Rollen kommt. Sigmar Gabriel hat eine Prämie von 5.000 Euro beim Kauf vorgeschlagen.

Aber wie ist eigentlich der aktuelle Stand? Nach einer Statistik aus 2015 waren 25.500 Elektroautos unterwegs. Es können noch 130.000 Hybrid-PKWs hinzugerechnet werden. Hier sind jedoch Batterie und Verbrennungsmotor verbaut. Das Ziel von einer Millionen E-Autos bis 2020 ist weit entfernt.

Hemmnisse: Entwicklung und Ladestationen

Seehofer sprach die „Knackpunkte“ der Planung an. Die Autohersteller müssen die Entwicklung der Batterietechnologie vorantreiben, so seine Forderung. Weiterhin sind Investitionen nötig, um die Ladestationen zu erweitern.

Hennig Kagermann stellte, als Leiter der Nationalen Plattform Elektromobilität, klar, dass das Ziel verfehlt werden wird, wenn keine direkte Förderung der E-Mobilität in Aussicht gestellt wird.

Im eigenen Haushalt die Umwelt aktiv entlasten!

Eine Entlastung für den Planeten Erde ist nicht nur über die Politik und über Änderungen bei den Unternehmen zu erreichen. Das persönliche Verhalten jedes Einzelnen im Haushalt, hat in der Menge große Auswirkungen auf den „Blauen Planeten“. Die Aspekte Wasser, Energie, Lebensmittel und Konsum stehen hierbei im Fokus.

Sechs Tipps für eine umweltfreundliche Haushaltsführung

Nachfolgend werden einige Tipps aus den genannten Bereichen aufgeführt.

Wasser:

  1. Spartasten integrieren: Der Wasserverbrauch kann mit einer Spartaste bei der Toilettenspülung verringert werden. Die Ersparnis pro Spüldurchgang ist nicht allzu groß. Wer sich aber vor Augen führt, wie häufig das WC im Haushalt täglich, wöchentlich oder monatlich genutzt wird, der erkennt das Einsparpotential.
  2. Sparprogramme nutzen: Geräte, die mit einer Mengenautomatik und Sparprogrammen ausgestattet sind, erfüllen ihren Zweck. Waschmittel in Pulverform sind zumeist umweltverträglicher als Flüssigprodukte. Weiterhin ist die Dosierung nach dem Grad der Verschmutzung auszuwählen.

Energie:

  1. Energiesparende Elektronik: Beim Kauf neuer Geräte ist auf Produkte der Energiesparklasse A oder besser zu achten. So können beim Herd, dem Kühlschrank, dem Fernseher und weiteren Geräten signifikante Einsparungen bei den fortlaufenden Kosten erzielt werden. Durch die Umstellung auf Energiesparlampen lassen sich ca. 80 Prozent bei den Beleuchtungskosten sparen.
  2. Wärmedämmung: Der Haushalt wird beheizt. Wer herausfindet, wohin die Wärme verschwindet, der kann dagegen vorgehen. Zudem sollte die Temperatur je Wohnraum überdacht werden. Schon ein Grad weniger bringt eine effektive Entlastung. Zumal der geringe Wärmeverlust mit einer Decke oder einem Pullover kompensiert werden kann.

Lebensmittel:

  1. Bewusst einkaufen: Die Umweltorganisation WWF hat ermittelt, dass 18 Millionen Lebensmittel jährlich verschwendet werden – unnötig! Es darf nur gekauft werden, was auch verzehrt wird. Die Produkte im Kühlschrank sollten regelmäßig auf ihr Verfallsdatum überprüft werden. Zudem handelt es sich meist um ein Mindest

Konsum:

  1. Regionale Produkte: Wer nachhaltig einkauft, der erwirbt Nahrung welche aktuell in der eigenen Region verfügbar ist. Lange Transportwege werden hierbei vermieden. Auch die Art der Verpackung ist zu hinterfragen.

Diese Aufführung ist bei weitem nicht abschließend. Weitere Vorschläge in den Kommentaren sind willkommen.

Ökologische Weihnachten: Ein grünes Fest – Teil 2

Bereits im vorletzten Jahr haben wir über ökologische Weihnachten geschrieben. Wir beschäftigen uns mit dem Einkauf von Fleisch, der Verwendung von Lichterketten, dem Aufstellen von Kerzen, dem Verschenken und Karten und der Verpackung von Geschenken.

Dieser Artikel soll die Reihe fortführen und näher auf den Schmuck des Weihnachtsbaumes, den Konsumwahn, die Geschenke selber, Naschwerk und die Unterhaltung eingegangen.

Fünf Tipps für ein ökologisches Weihnachten

Für viele gibt es wohl keinen Tag, an dem weniger an die Umwelt gedacht wird. Aber ökologisch zu handeln, muss die Freude an Weihnachten nicht dämpfen. Im Gegenteil, es können völlig neue Reizpunkte gesetzt werden.

  1. Schmücken des Weihnachtsbaums: Auf Lametta mit dem Zusatz von Blei (Stanniol) sollte verzichtet werden. Wer eine neue Farbe bei den Christbaumkugeln wünscht, der kann vielleicht in der Nachbarschaft tauschen gehen. Auf die Verwendung von Kunstschnee ist zu verzichten, da sonst der Baum nicht mehr für den Kompost taugt.
  2. Konsum in Grenzen halten: Bloß genug Essen einkaufen, damit alle satt werden! Aber wie häufig ist schon etwas übriggeblieben und wurde weggeschmissen. Vielleicht doch lieber so wie immer kalkulieren. Auch bei den Geschenken sollte keine Reizüberflutung stattfinden.
  3. Geschenke auswählen: Bio-Mode ist eine Möglichkeit ökologisch zu schenken. Erwachsene können auf das gegenseitige Beschenken auch verzichten und stattdessen einen Betrag an eine Wohltätigkeitsorganisation spenden. Gerade für ältere Leute gibt es ein unbezahlbares, kostengünstiges und ökologisches Geschenk: Zeit mit ihnen verbringen!
  4. Schokolade und Co: Das Fairtrade Label kennzeichnet Süßwaren, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt worden sind. Damit schmeckt das Naschwerk auch moralisch gut.
  5. Unterhaltung: Gerade zu Weihnachten, im Kreis der Familie, muss nicht der Fernseher eingeschaltet werden. Dieser verbraucht Strom. Eine anregende Unterhaltung oder spannende Gesellschaftsspiele können den Abend mit der Familie und Freunden zu einem Festtag machen, der noch lange Zeit in Erinnerung verbleiben wird.

Wasserstoff-E-Bike von Linde steht in den Startlöchern

Von Linde wird wohl ein E-Bike konstruiert, welches mit Wasserstoff betrieben wird. Zunächst ist die Herstellung von 100 Prototypen geplant. Die Besonderheit des Rades: Es soll in sechs Minuten aufgeladen werden können.

E-Bikes erobern schon jetzt die Straße. Aber die Ökobilanz ist auch hier zu hinterfragen. Werden die meisten Akkus doch an der Haushaltssteckdose aufgeladen. Und woher kommt der Strom? Öl? Uran? Linde spricht mit ihrer Neuheit insbesondere die Ökobilanz an, welche hier nochmals besser ist.

Warum profitiert die Ökobilanz bei den E-Bikes von Linde?

Die mit Wasserstoff betriebenen E-Bikes von Linde schonen die Umwelt gleich doppelt. Wer das Fahrrad anstelle des Autos nutzt verringert den direkten CO2 Ausstoß. Aber auch die Art der Betankung ist hier nochmals extra zu erwähnen.

Denn die Wasserstofftanks werden mit Windenergie oder aus Biogas befüllt. Dies steigert die Bilanz in Sachen Umwelt dieser E-Bikes über die der entsprechenden Pedelecs. Denn die Art der Beladung wirkt sich ebenfalls auf die Energiequellen und die Ökobilanz aus.

So funktioniert das Wasserstoff-Fahrrad

Das Fahrrad profitiert vom Wasserstoff mehr als das Auto, da es nicht zwingend auf eine Tankstelle angewiesen ist. Die Brennstoffzelle übernimmt die Rolle des herkömmlichen Akkus. Langwieriges Aufladen entfällt schon mal. Am Unterrohr wird ein Aluminium-Tank angebracht, welcher aus Carbon und Aluminium gefertigt ist.

Vom Aussehen ähnelt er einer Trinkflache. Eine Alternative zum Auftanken in sechs Minuten ist ein Austausch der Kartusche. Das Fahrrad, welches auf den stimmigen Namen H2 hört, erreicht eine Strecke von 100 Kilometern ohne Nachzuladen. Dies ist auch bei den Pedelecs ein Mittelwert.

Ein weiterer Vorzug ist, dass kein Akku verbaut wird. Diese nehmen mit der Dauer der Nutzung an Leistung ab. Dies passiert beim Wasserstoff nicht.

Hinderlich für die massenhafte Durchsetzung kann die Preisgestaltung werden. Linde ist auf die Kosten noch nicht näher eingegangen. Ähnliche Projekte kosten bei der Konkurrenz aber ungefähr 7.000 Euro.

Porsche bringt das E-Auto von Null auf 200 in 12 Sekunden

Trotz Bemühungen der Regierung sind die Elektroautos noch nicht im klassischen Haushalt angekommen. Vergleichsweise teuer, mit zu geringer Reichweite, kann das Argument Umweltschutz nicht greifen. Auch die Autohersteller sind in der Pflicht.

Porsche versucht es mit Geschwindigkeit, Eleganz und 600 PS. Autofahren soll auch mit einem Elektrischen Spaß machen, so die Devise.

IAA: Porsche präsentiert seinen ersten E-Sportwagen

Für sportliche Autos ist Porsche bekannt. Wer einen Wagen dieser Marke fährt, der möchte Geschwindigkeit, Beschleunigung und ein sportliches Aussehen. Aber vielleicht können diese Aspekte und die Umwelt sogar in Einklang gebracht werden.

Porsche bestätigte, dass man sich schon länger mit dem E-Auto und alternativen Antriebskonzepten beschäftige. Dem Hersteller ist wichtig, dass Tempo trotz der Elektromobilität nicht zu kurz kommt. Das Modell soll mit über 600 PS innerhalb von drei Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen.

Die erste Frage die sich stellt, ist der Reichweite gewidmet. Tatsächlich soll der Porsche, welcher auf den Namen „Mission E“ hört, 500 Kilometer mit einer Aufladung schaffen. Die Ladezeit wird so konzipiert, dass 80 Prozent innerhalb von 15 Minuten erreicht werden.

Weiterhin gehören auch Fahrgeräusche zu einem Porsche. Wer das Gaspedal durchtritt, der möchte den Motor Röhren hören. Ein E-Auto kann jedoch geräuschlos fahren. Eine Zwickmühle, die Porsche noch nicht vollends gelöst hat. Einerseits wird standardmäßig, wie bei anderen E-Autos, kein Sound zu hören sein. Auf der anderen Seite könnte dieser künstlich hergestellt werden.

Von Tesla möchte man sich gezielt absetzen. Die Amerikaner können ebenfalls E-Autos mit hoher Reichweite und zügiger Beschleunigung herstellen. Porsche Chef Müller möchte es aber „besser machen“ und auch mehr als die 20.000 Autos von Tesla im Jahr verkaufen.

Auch in der Geschwindigkeit soll Tesla überboten werden. Denn der neue Porsche, welcher Ende dieses Jahrzehnts auf den Markt kommen könnte, soll auf der Autobahn durchgängig in der Lage sein die linke Fahrspur zu nutzen und trotzdem seine 500 Kilometer mit einer Ladung schaffen.

Umweltbundesamt: Verkehrsemissionen seit 1990 stabil!

Eigentlich sollen die Abgase und das Verkehrsaufkommen bestmöglich gemindert werden, um die Klimaziele zu erreichen. Tatsächlich konnten die Emissionen im Verkehr seit dem Jahr 1990 nicht verringert werden. Das Umweltbundesamt (UBA) möchte jetzt konkreter für eine striktere Umsetzung des Aktionsprogramms Klimaschutz im Bereich Verkehr eintreten.

Warum konnten die Emissionen nicht verringert werden?

Einerseits hat sich der Güterverkehr weiter auf den Asphalt verlagert. Mehr PS bei den Autos und schwerere Autos haben die vermeintlichen Vorteile der klimafreundlichen Motoren ausgebremst. Präsidentin des UBA Maria Krautzberger spricht die Wichtigkeit an, auf der Straße Emissionen zu verringern.

Dabei wird ein Vergleich gezogen. Denn der Verkehrssektor ist nicht der größte Umweltverschmutzer. Im Energiesektor werden 39 Prozent der Treibhausgasemissionen erzeugt. Der Verkehr folgt mit 18 Prozent. Ein Unterschied wird jedoch nur zu deutlich. Während bei der Energie nachgebessert wird und die Emissionen verringert wurden, sind diese beim Verkehr sogar angestiegen.

Im Vergleich zu 1990 werden derzeit 0,6 Prozent mehr Emissionen durch den Verkehr ausgestoßen. Diese Fakten wurden auch in Berlin vorgestellt.

Ratschläge des Umweltbundesamtes zur Verringerung der Emissionen

Der Güterverkehr ist in den 13 Jahren von 2000 bis 2013 um 31 Prozent angestiegen. Daher sollten die Güter bestenfalls vermehrt über das Schienennetz oder per Schiff transportiert werden. Auch eine Ausweitung der LKW-Maut auf Transporter über 3,5 Tonnen wird angeregt. Zudem möchte das UBA eine Diskussion über CO2-Grenzwerte für Lastkraftwagen führen.

Im Jahr 2013 haben die LKWs in der Bundesrepublik 38,7 Millionen CO2 verursacht. Es gab aber auch gute Nachrichten bei der Erhebung „Daten zur Umwelt 2015“. So genügen die Gewässer zum Baden in Deutschland zu 98 Prozent den Anforderungen. Das Trinkwasser hat praktisch flächendeckend eine gute Qualität.

Bemängelt wird hingegen der ökologische Zustand von Flüssen und Bächen. Hier wird die Landwirtschaft mit den Düngemitteln als größter Verursacher gesehen. Fische, Wasserpflanzen und wirbellose Tiere werden durch den Stickstoff bedroht.

Beim Hauskauf die Nachhaltigkeit im Blick haben!

Der Hauskauf ist wohl eines der größten Projekte im Leben. Es wird viel Geld investiert und nicht selten verschulden sich die Bewohner über einen längeren Zeitraum. Daher sollte der Kauf des Hauses wohl durchdacht sein. Zu beachten sind hier auch die Aspekte der Umwelt und der Nachhaltigkeit.

Grundsätzlich muss aber zunächst das Traumhaus gefunden werden. Unter www.hauskauf-checkliste.org werden die wichtigsten Fragen vor, während und nach der Besichtigung geklärt.

Warum Nachhaltigkeit beim Hauskauf auch für die Bewohner wichtig ist!

Ein großer Vorteil der Nachhaltigkeit ist, dass nicht nur die Umwelt, sondern auch die Menschen profitieren können. Dies wird anhand der nachfolgenden Tipps deutlich:

  • Standort: Steht das Haus geschützt, so hat der kalte Wind weniger Zugriff. Kann das Wetter auf die Wände zugreifen, so kann auch Wärme aus dem Inneren verloren gehen.
  • Bauweise: Die Art und Weise, wie ein Domizil errichtet wurde, kann sich ebenfalls auf die Nachhaltigkeit auswirken. Bestimmte Dächer und deren Ausrichtung eignen sich für eine PV-Anlage. Auch die Größe der Räume und die Höhe können Auswirkungen auf die benötigte Energie haben.
  • Dämmung: Die Wände und das Dach sind entsprechend zu dämmen, so dass Heizenergie gespart werden kann. Der Bewohner spart im Nachhinein. Denn durch den Aufwand werden die Energiekosten jährlich verringert.
  • Fenster: Sind die Fenster im Wunschhaus noch einfachverglast? Oder ist schon eine dreifache Schicht integriert. Denn durch die Fenster kann ebenfalls viel Energie verloren gehen.
  • Heizungsanlage: Die Ölpreise werden zukünftig weiter steigen. Gas scheint der sicherere Brennstoff zu sein. Wer auf die günstigere Alternative setzt, der kann auch hier sparen. Grundsätzlich sollte die Anlage vorm Hauskauf inspiziert werden. Muss diese zeitnah ausgetauscht werden, kommen weitere Kosten auf den Käufer zu.

Auch ältere Gebäude können nachträglich auf Nachhaltigkeit getrimmt werden. Bei Altbauten kann es hierfür sogar eine Förderung von Staat geben. Dies kann die Wärmedämmung, die Heizungssanierung, aber auch andere umweltfreundliche Änderungen betreffen.

Ökologisch Drucken – Worauf ist alles zu achten?

Druckerzeugnisse werden in großer Anzahl benötigt. Im Unternehmen werden Dokumente ausgedruckt und entweder an Kunden verschickt oder abgeheftet. Teilweise wird sogar der E-Mail Schriftverkehr durch den Drucker gejagt. Visitenkarten, Flyer, Broschüren und Präsentationen sind nur einige weitere Druckerzeugnisse, welche regelmäßig nachgefragt werden.

Hier stellt sich sehr schnell die Frage, wie dabei die Umwelt bestmöglich berücksichtigt wird. Wir beleuchten in diesem Sinne die einzelnen Bestandteile und Geräte, welche zum Drucken benötigt werden.

Umweltfreundlich Drucken – So wird´s gemacht!

Der ökologische Druck zuhause und in einer professionellen Druckerei ist ein wenig differenziert zu betrachten. Wir wollen beiden Aspekten gleichermaßen gerecht werden.

  • Öko-Papier – Papiere mit Recycling-Zertifikat, die mit dem Blauen Engel versehen sind, sollten Verwendung finden. Hier wird bei der Herstellung Altpapier genutzt. Es müssen nicht extra Bäume gefällt werden. Druckereien und Privatanwender, sowie Unternehmen können darauf achten.
  • Bio-Farbe – Der Unterschied zur gewöhnlichen Farbe liegt in der Verwendung der Öle. Wird Farbe normalerweise auf Mineralöl-Basis hergestellt, so wird Bio-Farbe aus Harzen und pflanzlichen Ölen hergestellt. Es ist jedoch, sowohl in professionellen Druckbetrieben, als auch zuhause, darauf zu achten, dass die Farben mit den Geräten kompatibel sind.
  • Stromverbrauch – Je größer der Drucker und je häufiger im Einsatz, desto mehr macht sich der Verbrauch bemerkbar. Beim Einkauf sollte daher schon darauf geachtet werden, dass die Kosten sich in Grenzen halten. Je weniger Energie benötigt wird, desto schonender auch für die Umwelt.
  • Grüne Energie – Zahlreiche Stromanbieter offerieren grüne Energie. Hierbei handelt es sich um Strom, der aus erneuerbaren Quellen gewonnen wurde. Aber Vorsicht: Bei einigen Anbietern wird der Ökostrom als solcher angepriesen, wenn er z.B. zu 50 Prozent aus regenerativen Energien besteht. In der Zusammensetzung könnten theoretisch auch Atomstrom und Kohlestrom vorkommen.

Weiterhin sollte beim Drucken die Menge im Auge behalten werden. Was nutzen 2.000 Visitenkarten, die zum großen Teil bei einem späteren Umzug vielleicht ihre Daseinsberechtigung verlieren?

Greenpeace plant mit 100% erneuerbarem Strom bis 2050

Die Energiewende ist im Gange, aber bei weitem noch fern vom Abschluss. Greenpeace legt mit der Studie „Plan B 2050“ ein Konzept vor, welches sowohl auf Atomkraftwerke, als auch auf Kohlkraftwerke verzichtet.

Ziel ist der Klimaschutz. Treibhausgase sollen vermieden werden. Sogar die Energieerzeugung aus Gas würde 2050 nur noch als Notfallplan herhalten. Mehrere Schritte soll die Stromerzeugung auf einen Weg bringen, der zu 100% erneuerbar ist.

Schritt 1: Ausstieg aus der Atomkraft 2015

Nach Angaben von Greenpeace sind die Atomkraftwerke schon in diesem Jahr nicht mehr nötig. Dies würde Katastrophen, wie vor einigen Jahren in Fukushima/Japan vorbeugen. Die Menschen wären in Deutschland wieder sicherer. Strom kann aktuell aus Braun- und Steinkohle, sowie den Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Auch Erdgas und die Kraft-Wärme-Kopplung stehen zur Verfügung.

Schritt 2: Ausstieg aus der Kohle bis 2040

Auch Greenpeace sieht, dass eine schnelle Lösung hier nicht möglich ist. Laut Konzept könnten die Braun- und Steinkohlekraftwerke bis 2030 abgeschaltet werden. Der Strom könnte 10 Jahre später vollständig ohne Kohle erzeugt werden. Die Energie würde hier bereits zu 60 bis 80 Prozent von den erneuerbaren Energien erbracht werden. Eine effizientere Nutzung ist hierbei vorausgesetzt. Aber die Technik steht ja nicht still.

Schritt 3: 100% Erneuerbare Energie im Jahr 2050

Gaskraftwerke würden nicht vollständig abgeschafft, aber größtenteils abgeschaltet werden. Sie halten als Reserve her. Die Stromerzeugung aus den Erneuerbaren arbeitet wirtschaftlicher. Auch die Autos verbrauchen weniger Benzin und Elektroautos haben sich langfristig durchgesetzt. Die Bundesrepublik ist kaum mehr auf Energieressourcen aus dem Ausland angewiesen. Eigene Emissionen konnten um 90 Prozent gesenkt werden.

Um diese Vision in die Tat umzusetzen, müssen dezentrale Kraftwerke aus erneuerbaren Energien geschaffen werden. Die Regulierung wäre gefahrlos möglich. Die Vorstellung des zukunftsfähigen Konzeptes, kann auf der Homepage von Greenpeace nachgelesen werden. Es wird auch davon ausgegangen, dass der Strom durch Erneuerbare in der Zukunft günstiger wird.