Monats-Archive: F Y

Fahrmit Tirschenreuth

Der Landkreis Tirschenreuth informiert seine Brüger unter http://www.fahrmit-tirschenreuth.de über das Thema gemeinsam Fahren. Allen voran natürlich die größte und wichtigste Fahrgemeinschaft – der ÖPNV. Vielen ist oft nicht bewusst, welchen Service der Landkreis hier zur Verfügung stellt. Auch zu dem Thema Schülerbeförderungen werden wichtige Informationen zur Verfügung gestellt. Besonders erfreut sind wir über den gelungene Werbefilm für die MiFaZ – Tirschenreuth:

Denn gerade bei den aktuellen Rekordpreisen beim Benzin bedeutet gemeinsam fahren nicht nur eine Entlastung für die Umwelt und unsere Straßen. Gerade der Geldbeutel kann hier deutlich geschont werden.

Ein einfaches Rechenbeispiel:
Bei einem Kraftstoffverbrauch von 7 Litern, einem Preis von 1.6 € je Liter und einer täglichen Pendlerstrecke von 25 km, also 50 km für Hin- und Rückfahrt sowie 20 Fahrten im Monat, sparen Fahrer und Mitfahrer einer Zweierfahrgemeinschaft monatlich 60 €.

{lang: 'de'}

Mehr Feinstaub trotz Umweltzone

Lange Zeit wurde es angekündigt und dann durchgeführt. Die Umweltzone ist in vielen Städten eingeführt worden. Die Autos mussten mit entsprechenden Plaketten ausgestattet werden, damit diese in der Innenstadt noch fahren durften. Ziel war es die Feinstaubbelastung zu senken. Eine Vorgabe, die für 2011 nicht erreicht wurde. Ein aktuelle Studie zeigt, dass die Belastung trotz Umweltzone noch weiter angestiegen ist.

Ungefähr 50 Umweltzonen befinden sich derzeit in den Städten Deutschlands verteilt. Nach Einführung der Umweltzone wurden jetzt erstmals die Werte für Feinstaub in diesen gemessen. Das Ergebnis, welches vom Umweltbundesamt ausgegeben wurde, besagt, dass die Werte noch höher sind, als in den Jahren 2007 bis 2010. Städte und Ballungsräume haben den Grenzwert für Stickstoffdioxid und Feinstaub bei fast jeder zweiten Messstation überschritten. Dies wird natürlich wieder Fragen zum Sinn und Unsinn der Umweltzonen aufwerfen.

Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, sagt dazu: “In großen Teilen Deutschlands hat die Luft eine gute Qualität. Allerdings müssen wir dort mehr tun, wo die Atemluft der Menschen immer noch mit zu viel Feinstaub und Stickstoffdioxid belastet ist: in den Städten und Ballungsräumen.” Kommen also bald die Umweltzonen, in denen nur noch schadstoffarme Autos verkehren dürfen? Aber Flasbarth erklärte auch, dass die Umweltzonen nicht die einzige Lösung sein können. Wichtig sei es auch die Verbrennungsprozesse in Industrie und Haushalt zu beschränken.

Wer nach einem Schuldigen sucht, der hat ihn gefunden. Es gibt tatsächlich einen Faktor, der die Belastung ebenfalls erhöht, der aber nicht vom Menschen gesteuert werden kann – das Wetter. Bei Hochdrucklagen wird die Luft weniger durchgemischt. Das hat zur Folge, dass die Schadstoffe sich extrem sammeln. In 2011 hat es tatsächlich mehrere solcher Wetterlagen gegeben.

Die Meinungen sind geteilt. Der ADAC und die gesamte Autolobby ist strikt gegen Umweltzonen. Schon vor einiger Zeit wurde behauptet, dass die erhoffte Wirkung nicht einsetzen werde. Die diesjährigen Messungen geben ihnen recht. Die Umwelt- und Naturschutzverbände fordern hingegen, dass das Autofahren in den Städten generell reduziert wird.

{lang: 'de'}

Mitteilung über Verspätungen der Bahn

Ein Thema welches viele Bundesbürger beschäftigt, soll demnächst angegangen werden. Lange wird schon bemängelt, dass die Züge nicht pünktlich seien. Dies ist zwar nicht so schlimm, wie allgemein propagiert wird, aber bei Zeiten lässt es sich auch nicht vermeiden. Um den Bahnfahrenden jetzt einen größeren Service zuteil werden zu lassen, sollten Kunden über Verspätungen rechtzeitig informiert werden.

Damit dies funktioniert sind jedoch mehrere Punkte zu beachten. Einmal werden nur Kunden informiert, welche ihr Ticket über das Internet bezogen und sich dort bei “Meine Bahn” registriert haben. Denn nur diese haben auch ihre E-Mail Adresse hinterlassen. Entsprechend erfolgt auch die Mitteilung via Mail. In Zeiten der mobilen Kommunikation ist es kaum noch ein Problem überall seine elektronische Post abzurufen. Handys und Smartphones sind dazu in der Lage eine Verbindung ins Internet herzustellen und so können auch die Mails kontrolliert werden. Auf diesem Wege ist es möglich Bahnkunden rechtzeitig zu unterrichten, wenn ein Zug Verspätung hat.

Aber was bedeutet im Sinne der Bahn überhaupt eine Verspätung? Dies wurde genau festgelegt. Eine elektronische Benachrichtigung wird an Kunden versandt, die mit mehr als 10 Minuten Verzögerung rechnen müssen. Dies berichtet zumindest die Süddeutsche Zeitung in seiner Montagsausgabe. Der Personenverkehrsvorstand der Bahn, Ulrich Homburg, sagt gegenüber der Zeitung “wer noch zu Hause ist, kann vielleicht noch eine Tasse Kaffee trinken.” Auch der Verbraucherschutz hat sich zu diesem Thema grundsätzlich positiv geäußert: “Mir wäre es zwar lieber, wenn es gar nicht erst zu Verspätungen käme. Aber das ist doch mal ein feiner Zug der Bahn.” Diese Aussage von Holger Krawinkel unterstreicht sicherlich auch die Meinung vieler Bahnkunden. Eine 100%ige Zuverlässigkeit wird sich jedoch nicht erreichen lassen. Die Kunden umfassend über Verspätungen zu informieren ist ein guter Service und ein weiterer Schritt zu einer verbraucherfreundlicheren Bahn in der Bundesrepublik Deutschland.

{lang: 'de'}

Der Öko-Bonus für Neuwagen ist schädlich für die Umwelt

Liest man den Titel, ist es schon reine Ironie. Da gibt es einen Öko-Bonus für Neuwagen und dieser schadet auch noch der Umwelt. Herausgefunden hat dies das französische Statistikamt Insee. Das Öko-Bonus-System wurde am 1. Mai eingeführt, doch es schadet der Umwelt. Das Öko-System wurde an die deutsche KFZ-Steuer angelehnt.

Der finanzielle Anreiz sorgte für eine Steigerung der Verkäufe von Neuwagen. Es wurden mehr Kleinwagen als Geländewagen verkauft. Dies lag auch an einem Bonus von 700 Euro für den Kauf eines Fahrzeugs, welches weniger als 120g CO2 / km ausstieß. Dadurch kam es auch zu einem Anstieg von 68% bei den Verkaufszahlen. Dies erklärt auch, warum gerade die Automobilhersteller für das Öko-Bonus-System waren.

Verbesserung der CO2-Bilanz nicht in Sicht

Den Staat kostete es alleine im ersten Jahr 200 Millionen Euro und eine Verbesserung der Luftverschmutzung konnte bisher nicht festgestellt werden. Die Belastung stieg insgesamt sogar auf 170.000 Tonnen CO2 an. Dies lag vor allem an den hohen Zahlen an Neuwagen. Hinzu kamen noch 232.000 Tonnen für den Produktionsaufwand.

Man mag es kaum glauben, aber eine Verbesserung der CO2-Werte ist kaum zu erreichen. Insee berechnete, dass in ihren vier ausgerechneten Szenarien, bestenfalls der CO2-Austoß um 0,4% gesenkt werden kann.

Biosprit soll sogar die Reichweite verkürzen

In Frankreich werden Biotreibstoffe in Benzin und Diesel untergemischt. Dafür zahlen die Verbraucher im Schnitt zwei bis drei Cent mehr pro Liter. Doch dieser Aufschlag rechnet sich nicht. Eine Studie berechnete die finanziellen Folgen für den Verbraucher und kam dabei zu keinem guten Ergebnis.

Ein Autofahrer würde demnach bei gleicher Spritmenge statt 100, nur noch 69 Kilometer kommen. Bei Diesel sind es immerhin noch 89 Kilometer. Bedeutet also, dass der Verbraucher nicht nur mehr pro Liter zahlt (dank des Bio-Zuschlags), sondern auch noch wesentlich mehr Liter benötigt. Langfristig gesehen muss sich somit einiges ändern, damit der Verbraucher und die Umwelt bei den Ökomaßnahmen besser abschneiden.

{lang: 'de'}

Liebe auf den ersten Blick: Auto wieder zurückgeben

Es ist nicht selten der Fall, dass man sich auf den ersten Blick in ein Auto verliebt und es sich zu einem späteren Zeitpunkt eher als Flop herausstellt. Was kann dann getan werden?  Bei Kleidung, Möbel und anderen Waren zeigen sich Hersteller und Händler häufig sehr kulant und nehmen den entsprechenden Artikel zum vollen Kaufpreis zurück. Doch bei einem PKW sieht es da etwas anders aus.

Händler nehmen dies zwar auch zurück, der Kunde muss dabei aber mit erheblichen Abstrichen rechnen. Dem Händler selbst ist es dabei egal, ob man sich für ein teureres Modell entscheidet, das Auto keinerlei Macken oder Kratzer aufweist und der Kilometerzähler kaum gefahrene Kilometer aufweist.

Die Problematik ist jedoch eindeutig. Ein Neuwagen verliert innerhalb kürzester Zeit an Wertverlust. Schon nach einem Jahr ist das Fahrzeug einige tausend Euro im Verkaufspreis gesunken. Auch ist das Fahrzeug in diesem Fall nicht mehr aus 1. Hand und ebenfalls ein Kriterium für eine Minderung des Preises.

Heutzutage entspricht dies dem Regelfall. Auch werden Neuwagen häufig mit Sonderausstattung bestellt und dabei wurde auf die Wünsche des Kunden eingegangen. Es ist sehr problematisch einen sehr geringen Preis für das Auto zu erhalten und dabei auch noch den passenden Käufer zu finden. Der Händler weiß das und möchte auch noch sein Geld an dem Auto verdienen. Der unzufriedene Kunde legt in diesem Fall viel Geld drauf.

Wer sich einen Neuwagen anschaffen möchte, der sollte zunächst verschiedene Modelle miteinander vergleichen und dabei die Vor- und Nachteile aufzählen. Ein Kauf eines Neuwagens sollte sehr gut überlegt sein und vorschnelles Handeln wird da bestraft. Erst vergleichen und dann kaufen. Ohne reichliche Überlegung sollte nicht nach der Liebe auf den ersten Blick gekauft werden.

Sollte ein Endverbraucher wirklich mit seinem Neuwagen unzufrieden sein, sollte sich dieser verschiedene Angebote einholen und dann den für sich besten Käufer herausfiltern.

Quelle: abendblatt.de

{lang: 'de'}

Presseartikel der Passauer Neue Presse aus Simbach vom 3.2.12

Gemeinsame Reise, geteilter Sprit − Wer fährt mit wem?

“Das Auto hält an, ich steige ein, einige Stunden und viele Unterhaltungen später steige ich wieder aus. Genau dort, wo ich hinwollte. Nach einer herzlichen Verabschiedung von der Fahrerin, fährt das Auto weiter. Das alles klingt ganz einfach”… weiterlesen

{lang: 'de'}

Radhelmpflicht für Kinder?

In Hamburg wird derzeit diskutiert, ob es nicht sinnvoll wäre eine Radhelmpflicht für Kinder einzuführen. Die SPD und CDU agieren bei diesem Projekt zusammen. Derzeit ist eine Helmpflicht für Kinder bis 14 Jahren im Gespräch. Wobei die Altersgrenze noch nicht festgelegt wurde. Grund für diese Einführung soll die hohe Unfallzahl mit Beteiligung von Kindern sein. Eins von vier Kindern, welches im Jahr 2009 im Verkehr gestorben ist, hat auf einem Fahrrad gesessen. Wiederum die Hälfte von diesen Kindern hat eine tödliche Kopfwunde davongetragen. Aufklärung bzgl. der Wichtigkeit des Tragens von Helmen hätten keine Wirkung gezeigt. Nun sei es an der Zeit eine gesetzliche Regelung zu treffen, um das Leben vieler Kinder zu retten. Das Statistische Bundesamt Deutschland hat die Zahlen der Verkehrsunfälle nach Altersstufen aufbereitet. Wer einen genaueren Einblick in diese Statistiken erhalten möchte, der sollte sich die Fachserie zum Bereich Verkehr anschauen.

Es ist natürlich festzuhalten, dass jedes Kind, welches sein Leben verliert, eins zu viel ist. Daher ist eine vergleichsweise einfache Methode, nämlich das Tragen von Radhelmen, sicherlich zu begrüßen. Dennoch gibt es auch Kritiker an dem Gesetz, die auch die Nachteile der Helmpflicht sehen. Aber Fakt ist, dass Kinder einen großen Kopf und nur wenig Muskulatur haben, um diesen bei einem Sturz zu schützen. Daher werden Kinder und auch Jugendliche, die einen Fahrradunfall hatten, auch häufig am Kopf verletzt. Vergleicht man die gesetzlichen Bestimmungen in unterschiedlichen Ländern, so sind durchaus Unterschiede festzustellen. Viele haben gar keine Helmpflicht, andere für Kinder unter 18, 16, 15, 14, 13 oder 12 Jahren. In Australien, Malta, Neuseeland und Südafrika müssen sogar alle Radfahrer einen Helm tragen.

Wer sich abschließend noch über die Entwicklung der Unfälle auf den deutschen Straßen informieren möchte, der kann dies mit der entsprechenden Broschüre von Destatis tun. Die Verkehrssicherheit ist auf einem guten Wege. Die Radhelmpflicht könnte ein weiteres Mosaiksteinchen auf der Route zu mehr Sicherheit sein.

{lang: 'de'}

Mitfahrgelegenheiten-Suche

 

    Mitfahrzentrale MiFaZ

    www.die-mitfahrzentrale.de ist der offizielle Blog der MiFaZ Ihrer lokalen Pendler-Mitfahrzentrale. Hier erfahren sie interessantes rund um Umweltschutz, Mobilität, Pendeln und Nachhaltigkeit, sowie die Bedienung der MiFaZ.

    Metropolregion Nürnberg

    Sprachauswahl